EQC: Mercedes erhöht Abopreise für Elektroautos stark

Mercedes hat die Preise für seine Elektroautoabos(öffnet im neuen Fenster) zum 1. Dezember 2022 nach Angaben der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) (Bezahlschranke) deutlich erhöht – bei einigen Modellen sind es fast 70 Prozent.
Das kleinste SUV EQA kostet ab 1.300 Euro pro Monat, was einer Steigerung von mehr als 50 Prozent entspricht. Der Mercedes EQB kostet jetzt ab 1.550 Euro pro Monat, das ist eine Erhöhung von 63 Prozent.
Für den Mercedes EQC fallen ab 1.600 Euro pro Monat an, das sind 69 Prozent mehr. Die teureren Varianten kosten sogar 1.700 Euro pro Monat. Nur beim Topmodell EQS bleibt es bei einem Monatspreis von 2.700 bis 3.000 Euro.
"Wir haben bei Mercedes-Benz eine klare und konsistente Preispolitik. Unser Ziel ist es, in allen Märkten angemessene Preise auf Basis von hohem Kundennutzen durch überzeugende Produktsubstanz zu erzielen. Profitables Wachstum ist hierbei unsere Grundausrichtung, noch vor reinem Absatzzuwachs" , sagte ein Unternehmenssprecher der Automobilwoche.
Mercedes' Preiserhöhung macht die Fahrzeuge dem Bericht zufolge ungewöhnlich teuer. Die Konkurrenz habe wesentlich günstigere Angebote. Der Audi E-Tron Sportback lasse sich bei Finn ab 839 Euro abonnieren, der BMW iX sei ab 949 Euro pro Monat zu haben. Der Volvo SUV EX90 koste 1.599 Euro monatlich, der neue Nio ET 7 1.199 Euro. Volumenhersteller wie Volkswagen böten ihre elektrischen Fahrzeuge sogar noch günstiger an, der ID.3 könne dort ab 539 Euro und der ID.4 für 649 Euro pro Monat abonniert werden.



