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EQA: Mercedes-Benz zeigt vollelektrischen Kleinwagen-Prototyp

Mercedes will auch Kleinwagen vollelektrisch fahren lassen und hat dazu den EQA als Prototyp vorgestellt. Das extravagante Äußere lässt jedoch kaum Hoffnungen zu, dass das Fahrzeug bald in Serie gehen kann.
/ Andreas Donath
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Prototyp des Mercedes-Benz EQA (Bild: Daimler)
Prototyp des Mercedes-Benz EQA Bild: Daimler

Der EQA ist der erste elektrisch angetriebene Kleinwagen der Marke Mercedes Benz. Der in Italien gezeigte, fahrfähige Prototyp(öffnet im neuen Fenster) ist aber noch weit von einer Serienoptik entfernt, so dass nicht mit einem baldigen Marktstart zu rechnen ist - während Daimler bereits 2019 sein vollelektrisches SUV EQC auf den Markt bringen will. Ob der EQA direkt nach dem EQC veröffentlicht wird, ist nicht bekannt. Er ist ungefähr so groß wie die A-Klasse und wurde als Konzeptfahrzeug bereits auf der IAA 2017 gezeigt .

Damals teilte der deutsche Automobilhersteller mit, in den EQA passe ein Akku mit bis zu 60 kWh für eine Reichweite von 400 km nach dem Prüfzyklus NEFZ. Dazu sollen bis zu zwei Motoren für Allradantrieb mit einer Leistung von 200 kW eingebaut werden, die für eine Beschleunigung von 0 auf 100km/h in etwa fünf Sekunden sorgen sollen. Daimler gab damals auch an, das Fahrzeug könne per Schnellladung in zehn Minuten eine Reichweite von 100 km nachladen.

Mercedes-Benz Concept EQA
Mercedes-Benz Concept EQA (00:58)

Insgesamt zehn Milliarden Euro will Daimler in die Elektrifizierung stecken. Davon fließen allein etwa 500 Millionen Euro in die Produktion eines kompakten Elektroautos in einem Daimler-Werk in Frankreich, wobei es sich um den EQA handeln dürfte. Insgesamt sollen 50 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt kommen. Der Großteil davon werden Hybridfahrzeuge sein, " mehr als zehn Modelle " seien " reine Elektro-Pkw ", kündigte Daimler im Januar 2018 an.

Selbst die S-Klasse wird elektrisch. Daimler will in zwei Jahren ein Elektroauto der Luxusklasse auf den Markt bringen, das Mercedes-typisch das S im Namen tragen wird. Das Auto wird aber keine elektrifizierte Version der Verbrenner-S-Klasse, sondern eine eigene Baureihe mit dem Namen EQS.


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