Abo
  • Services:

EQ Power: Daimler will den Diesel durch Plugin-Hybride retten

So schnell gibt Daimler den Diesel nicht auf - und plant Plugin-Hybride mit Dieseltechnik. Auf dem Genfer Automobilsalon werden Vorserienmodelle gezeigt. Künftig sollen C- und E-Klasse die Technik nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride.
Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride. (Bild: Daimler)

Bisher sind Hybridfahrzeuge mit Benzinmotoren verbunden worden, doch Daimler will nun auch den Dieselmotor mit dieser Technik verknüpfen. In der Stadt sollen die Plugin-Hybride rein elektrisch fahren, auf langen Strecken mit Verbrennungsmotor. Auf dem Genfer Automobilsalon werden zwei Vorserienmodelle gezeigt, Serienstart ist im Spätsommer 2018.

  • Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride. (Bild: Daimler)
  • Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride. (Bild: Daimler)
  • Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride. (Bild: Daimler)
Mercedes setzt auf Diesel-Plugin-Hybride. (Bild: Daimler)
Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

A- und B-Klasse erhalten das neue Antriebskonzept allerdings nicht. In der C- und E-Klasse soll der neue Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 mit Common-Rail-Einspritzung und Drücken bis zu 2 Kilobar arbeiten. Dazu kommen 90 kW elektrische Leistung und ein zusätzliches Drehmoment von 440 Nm.

Die elektrische Reichweite soll etwa 50 km (NEFZ) betragen. Werte mit anderen Zyklen gab Daimler noch nicht an. Der Akku speichert 13,5 kWh, wobei der Lader mit 7,2 kW arbeiten soll und über eine Wallbox zu Hause etwa zwei Stunden benötigt werden, um sie wieder zu laden. Mit einer Haushaltssteckdose dauert das sieben Stunden.

Die neuen Fahrzeuge sollen dem Fahrer beim Energiesparen helfen und mitteilen, wann er den Fuß vom Gas nehmen soll, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt. Dafür werden Navigationsdaten und eine Verkehrszeichenerkennung sowie Radar und Radsensoren genutzt. Der Assistent richtet seine Empfehlungen so auch nach dem Streckenverlauf und dem Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen aus.

Der Assistent erstellt zudem permanent Ausrollsimulationen. In Abhängigkeit vom Ladezustand der Batterie und der Verkehrssituation wird dabei ermittelt, ob das Fahrzeug beim Loslassen der Pedale mit möglichst geringen Fahrwiderständen weiterrollen oder das Fahrzeug verzögert werden sollte und dabei der Akku geladen werden kann. Preise nannte Daimler noch nicht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)

ArcherV 08. Mär 2018

Soweit ich weiß ist der größere Akku vom Volumen her gleich. Die Akkus sitzen bei Toyota...

ArcherV 08. Mär 2018

Das sind mit natürlich, dafür ist der Prius auf dem Gebrauchtmarkt deutlich...

Dwalinn 08. Mär 2018

Kann man Pauschal einfach nicht sagen da das beim Motor gesparte Gewicht sich dafür beim...

Dwalinn 07. Mär 2018

Dann setz ich sie in der Küche vor dem Ofen während ich mir eine Pizza mache :D

emdotjay 06. Mär 2018

Das führt laut T&E zu einer Differenz von 1020 % im Verbrauch (der Bericht ist...


Folgen Sie uns
       


Odroid Go - Test

Mit dem Odroid Go kann man Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler empfehlenswert.

Odroid Go - Test Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

    •  /