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Epson: 2,4 Millionen Bildpunkte für elektronische Sucher

Die Akzeptanz von Systemkameras hängt stark von der Qualität ihres Suchers ab, der bauartbedingt elektronisch statt wie bei DSLRs optisch ist. Epsons neues Minidisplay mit 2,4 Millionen Bildpunkten soll dabei helfen, die Aufnahmekontrolle zu verbessern.
/ Andreas Donath
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Ultimicron-Display (Bild: Epson)
Ultimicron-Display Bild: Epson

Das neue Ultimicron-Display von Epson erreicht mit TFT-Technik eine Auflösung von 2,4 Millionen Bildpunkten oder Subpixeln – das entspricht 1.024 x 768 RGB-Pixeln. Bei Monitoren spricht man dabei von XGA-Auflösung. Diese Pixelzahl erreicht Konkurrent Sony mit seinen miniaturisierten OLEDs schon länger. Sie werden zum Beispiel in der Cybershot NEX-7 eingesetzt. Epsons Minidisplays hingegen kommen unter anderem bei Leica und der Olympus OM-D E-M5 zum Einsatz.

Höhere Auflösung erleichtert Bildbeurteilung

Die nächste Generation von Systemkameras wird also eine höhere Sucherauflösung erreichen – für Verbraucher ist das gut, denn nur mit hoher Detailwiedergabe kann die Bildschärfe und die Komposition gut beurteilt werden. Neben der Verwendung in Systemkameras bieten sich die hochauflösenden Minidisplays auch für den Einsatz in Camcordern an.

Epson baut die Ultimicron-Displays mit Hilfe der HTPS-TFT-Technik(öffnet im neuen Fenster) (Hochtemperatur-Polysilikon). Das neue XGA-Display misst in der Diagonalen nur rund 0,48 Zoll beziehungsweise rund 1,22 Zentimeter. In ähnlicher Größe bietet der japanische Hersteller bereits ein SVGA- und ein QHD-Display mit 800 x 600 beziehungsweise 960 x 540 Pixeln an.


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