• IT-Karriere:
  • Services:

Epic Games: Team Apple gewinnt weitere Runde bei Fortnite

Erneut hat Apple sich im Rechtsstreit um Fornite durchgesetzt. Auf iOS gibt es nun vor Mai 2021 möglicherweise keine Updates.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fortnite auf einem iPhone
Artwork von Fortnite auf einem iPhone (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Epic Games ist an einem kalifornischen Gericht mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Apple gescheitert. Die Anwälte des Spielentwicklers wollten durchsetzen, dass Fortnite bis zur Hauptverhandlung im App Store angeboten wird.

Stellenmarkt
  1. VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Nach aktuellem Stand ist das erst im Mai 2021 soweit, so dass es bis dahin vermutlich auch keine Updates für die iOS-Version des Actionspiels geben wird.

Die Argumentation der Richterin: Epic Games habe es jederzeit selbst in der Hand, durch das Abschalten seines eigenen Bezahlsystems in Fortnite wieder den Regeln von Apple zu entsprechen und somit in den App Store zurückzukehren.

Das lehnt Epic Games aber weiterhin ab - ebenso wie den Vorschlag, die von Apple erhobene umstrittene Provision von 30 Prozent auf ein Treuhandkonto zu überweisen.

Nach Angaben von Bloomberg konnte Epic Games aber einen Teilerfolg erzielen: Das Gericht stellte erneut klar, dass Apple - anders als zeitweise geplant - nicht dafür sorgen darf, die Entwicklerzugänge für die Unreal Engine zu sperren.

Allerdings war das bereits ähnlich bei früheren Gelegenheiten geklärt worden. Die Sperre würde nicht nur Epic Games, sondern auch andere Entwickler treffen.

Hintergrund des Streits um Fortnite

Mitte August 2020 hat Epic Games in Fortnite auf iOS ein eigenes Bezahlsystem eingebaut und damit gegen die Regeln des App Stores verstoßen. Deshalb entfernte Apple das Actionspiel aus seinem Ökosystem.

Es kann zwar weiterhin in Version 13.40 auf den Endgeräten mit iOS verwendet werden. Eine Neuinstallation und vor allem Updates sind jedoch nicht möglich. Auf allen anderen Plattformen hat Epic Games ab Ende August 2020 immer wieder neuere Versionen von Fortnite veröffentlicht.

Nach Angaben von Epic Games sind von dem Stillstand bei Fortnite bis zu 116 Millionen Spieler betroffen, davon 63 Prozent ausschließlich über die unterstützten Apple-Geräte. Für das Actionspiel sei iOS in den vergangenen Monaten die wichtigste Plattform gewesen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Fallout Bombs Drop Event (u. a. Fallout 76 für 14,99€, Fallout 4: Game of the Year...
  3. (u. a. be quiet! PURE BASE 600 Window Tower-Gehäuse für 74,90€, Sharkoon QuickStore Portable...
  4. (u. a. Samsung Galaxy S10+ 512 GB 6,4 Zoll Dynamic AOMLED für 634,90€, Huawei MateBook D 14...

Eheran 13. Okt 2020 / Themenstart

Das schöne ist ja, dass die Leute einfach wegziehen können, wenn ihnen die Regeln usw...

razer 13. Okt 2020 / Themenstart

Auch dazu hatte die Richterin ein gutes Argument. Walled gardens have existed for...

Salzbretzel 12. Okt 2020 / Themenstart

Das schöne an der ganzen Geschichte ist ja, das schon klar-steht wer der Gewinner und der...

thinksimple 12. Okt 2020 / Themenstart

Vielleicht ist bei ihm EA die Abkürzung für Epic Apple.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Oneplus 8T im Test: Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro
Oneplus 8T im Test
Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro

Das Oneplus 8 wird durch das 8T abgelöst. Im Test überzeugen vor allem die Kamera und die Ladegeschwindigkeit. Ein 8T Pro gibt es 2020 nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bloatware Oneplus installiert keine Facebook-Dienste mehr vor
  2. Smartphone Oneplus 8 und 8 Pro bekommen Android 11
  3. Mobile Neues Oneplus-Smartphone für 200 US-Dollar erwartet

    •  /