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Epic Games: Fortnite offenbar vor allem bei jüngeren Spielern beliebt

Das Actionspiel Fortnite von Epic Games ist weltweit erfolgreich, gilt bei Diskussionen unter Spielern aber mittlerweile oft als Kinderkram - laut einer neuen Studie offenbar nicht ganz zu Unrecht.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fortnite Battle Royale
Artwork von Fortnite Battle Royale (Bild: Epic Games)

Weltweit gibt es inzwischen rund 200 Millionen Menschen, die Fortnite Battle Royale mindestens einmal auf Konsole, Windows-PC oder auf ihrem mobilen Endgerät gespielt haben. Das hat Hersteller Epic Games bekanntgegeben und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass sich die Zahl seit dem Sommer 2018 um rund 75 Millionen erhöht habe. Die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer (Monthly Active Users, MAU) soll derzeit bei 78,3 Millionen liegen.

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In Foren und sozialen Netzwerken wird viel über das Actionspiel diskutiert. Dabei ist oft zu hören, dass Fortnite wegen der bunten Aufmachung eher etwas für Jüngere sei. An dieser Einschätzung scheint etwas zu sein, wie eine Studie zeigt. Ihr zufolge ist Fortnite bei Spielern unter 18 Jahren das mit Abstand beliebteste Spiel, während es bei den älteren Gamern nicht mal in der von Fifa 17 angeführten Top 3 auftaucht.

Die Studie mit dem Titel "Jugend, Information, Medien" (PDF als Download) stammt vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS), dem unter anderem die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg angehört. Für die Erhebung wurden rund 1.200 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer per Telefon befragt. Dabei kam laut den Autoren heraus, dass von den 12 oder 13 Jahre alten Jugendlichen rund 27 Prozent gerne Fortnite spielten und von den 14 oder 15 Jahre alten Teenagern 28 Prozent. Dann nimmt der Anteil deutlich ab: Von den 16 oder 17 Jahre alten Jugendlichen bekennen sich nur 16 Prozent zu dem Actionspiel.

In den USA gibt es unterdessen erste Meldungen über die Suchtwirkung von Fortnite. Unter anderem das Magazin Bloomberg hat mit Experten gesprochen, die das Actionspiel mit Heroin verglichen und über zerrüttete Beziehungen zwischen Eltern und Spielern wegen des Titels berichteten. Ernsthafte Studien, die über anekdotische Berichte hinausgehen, gibt es indes noch nicht - bislang erinnern die Schilderungen an die Schilderungen über die Zustände zur Hochzeit von World of Warcraft.



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Lanski 04. Dez 2018

Wenn Halma dir zu krass ist, wie stehst du dann zu Schach? Oder gar *schauder* ... Monopoly

Lanski 04. Dez 2018

Hey kein Problem, mein Vater ist 72 und sieht noch immer gerne Kinder und...

x2k 03. Dez 2018

Naja ein Smartphone ist ein glattes haptik loses Rechteck welches bunt blinken kann...

Aluz 03. Dez 2018

Juengere Spieler muessen die Eltern nach einem 60¤ Titel fragen. Wenn die Overwatch oder...

mushid0 01. Dez 2018

ich fands am anfang echt gut aber mittlerweile ist es mir zu vollgestopft, ständig neue...


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