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Epic Games: Fans frustriert über mehr Grind in Fortnite

Nach dem Start des zweiten Kapitels von Fortnite gibt es Frust in der Community: Es ist nun noch mehr Zeitaufwand oder Geld nötig, um alle Stufen des Battle Pass freizuschalten - und dabei wirbt Epic Games mit "Mehr Spaß, weniger Grinden".

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fortnite Kapitel 2
Artwork von Fortnite Kapitel 2 (Bild: Epic Games)

Seit einigen Tagen läuft in Fortnite Battle Royale das zweite Kapitel - so heißt ein größeres Update, das unter anderem eine neue Karte bietet. Nun sorgt das überarbeitete Fortschrittssystem für Kritik in der Community. Konkret geht es darum, dass Spieler noch mehr Zeit benötigen, um im kostenpflichtigen Battle Pass den Maximallevel 100 zu erreichen.

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Das bringt zwar keine spielerischen Vorteile, sondern schaltet nur Abzeichen und kosmetische Extras frei. Viele Spieler haben aber den Ehrgeiz, das zu schaffen - und sei es nur, weil sie das das gleiche Ziel schon bei früheren Kampfpässen erreicht haben und nun ihr Profil weiterhin makellos halten möchten.

Epic Games wirbt für Kapitel 2 sogar mit dem Spruch "Mehr Spaß, weniger Grinden". Damit meint das Studio, dass die Spieler nun Erfahrungspunkte für Aktionen bekommen, die vorher keine gebracht haben, etwa für das Durchsuchen von Truhen und den Abschluss von Herausforderungen.

Bereits vor einigen Tagen haben Fans in einem Thread auf Reddit allerdings ausgerechnet, dass ein typischer Spieler fast 1.100 Matches bestehen muss, um Level 100 zu erreichen - wesentlich mehr als vorher. Er müsste dafür täglich fünf bis sechs Stunden intensiv mit Fortnite verbringen - oder sich alle oder zumindest einige Level kaufen, was möglich und seit dem ersten Kapitel relativ üblich ist.

Inzwischen hat Epic Games zumindest ein Stück weit auf die Kritik reagiert, indem am vergangenen Wochenende kurzfristig Power Leveling möglich war, es für erfolgreiche Aktionen also mehr Erfahrungspunkte gab - allerdings konnte man mit denen nur vier Level gutmachen.

Fortnite steht schon länger in der Kritik, weil es mit allerlei Tricks versucht, die Spieler an sich zu binden. Anfang Oktober 2019 war bekanntgeworden, dass ein 10-Jähriger und ein 15-Jähriger in Kanada die Zulassung einer Sammelklage gegen Epic Games beantragt haben.

Der Vorwurf ihrer Anwälte: Das US-Entwicklerstudio Epic Games habe Fortnite Battle Royale absichtlich so programmiert, "dass es das am stärksten süchtig machende Spiel" sei. Epic habe mit Psychologen gearbeitet und in Versuchen mit Probanden versucht, jeden "Aufmerksamkeitsverlust zu vermeiden".

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Peinigar 22. Okt 2019

Übrigens ist seit heute die Stempelkarte, bei der man EP durch das Abschließen von...

PhilSt 22. Okt 2019

JO, seh ich ähnlich. Ein "Recht" oder einen Anspruch darauf, MaxLevel oder so zu...


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