Abo
  • Services:

EOS RP: Canons kleine Systemkamera mit Vollformatsensor

Mit der EOS RP hat Canon eine kompakte Systemkamera mit Kleinbildsensor vorgestellt, welche die große Canon R ergänzt. Zudem sind neue Objektive für das RF-Bajonett der Kameras angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Canon EOS RP
Canon EOS RP (Bild: Canon)

Die Canon EOS RP ist mit einem Vollformat-CMOS-Sensor ausgerüstet, der eine Auflösung von 26,2 Megapixeln bietet und eine maximale Iso-Empfindlichkeit von 40.000 erreicht, die bis Iso 102.400 erweiterbar ist. Die EOS RP speichert nicht nur JPEGs, sondern auch Rohdateien mit 14-Bit-Auslösung. Das neue Format soll um 40 Prozent geringere Datenmengen im Vergleich zu Standard-RAW-Dateien erzeugen.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim bei Bonn
  2. Lidl Digital, Leingarten

Das Kameragehäuse wiegt 485 Gramm und besteht aus einer Magnesiumlegierung. Mit der Kamera sind Reihenaufnahmen mit bis zu 5 Bildern pro Sekunde beziehungsweise 4 Bilder pro Sekunde mit Autofokusabgleich möglich. Dazu muss allerdings eine UHS-II-Speicherkarte im Kartenslot stecken. Das Autofokussystem der Kamera soll innerhalb von 0,05 Sekunden scharf stellen. Serienbilder in JPEG lassen sich unbegrenzt ohne Aufnahmestopp aufnehmen.

Auf der Rückseite der EOS RP befindet sich ein 7,5 cm großes, dreh- und schwenkbares Display mit Touchscreen. Über diesen kann der Autofokuspunkt gewählt werden, wobei die Kamera auch eine Augenerkennung für die Scharfstellung hat. Dazu kommt der elektronische Sucher mit OLED, der eine Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten erreicht.

Canon bietet für die EOS RP einen Erweiterungsgriff namens EG-E1 an, der es ermöglicht, Akku- und Speicherkarte auch dann zu wechseln, wenn der Griff angeschraubt ist.

Die Canon RP ist mit Bluetooth und WLAN ausgerüstet und kann aus der Ferne über WLAN mit einer App für iOS und Android ferngesteuert werden. Unterwegs kann die EOS RP Bilder automatisch mit einem Smartphone oder Tablet synchronisieren und RAW-Daten zur mobilen Bearbeitung an die Canon-DPP-Express-App übertragen.

  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
  • Canon EOS RP (Bild: Canon)
Canon EOS RP (Bild: Canon)

Neben Fotos können mit der EOS RP Videos aufgenommen werden, wobei 4K mit 25 Bildern pro Sekunde und Full HD mit 60 Bildern pro Sekunde unterstützt werden. Einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss gibt es ebenfalls.

Neben der EOS RP gab Canon die Entwicklung von sechs neuen RF-Objektiven bekannt, die 2019 auf den Markt kommen. Das RF 85 mm F1.2L USM ist eine Festbrennweite im mittleren Telebereich mit hoher Lichtstärke. Das RF 24-70 mm F2.8L IS USM soll ein Standardzoomobjektiv für vielfältige Zwecke werden. Das RF 15-35 mm F2.8L IS USM ist ein Weitwinkelzoom mit hoher Lichtstärke. Das fünfte Objektiv ist das RF 70-200 mm F2.8L IS USM, ein lichtstarkes Modell im mittleren Telezoombereich. Canon will auch das RF 24-240 mm F4-6.3 IS USM bauen, das zwar nicht besonders lichtstark, dafür aber sehr kompakt werden soll. Genaue Maße gab der japanische Hersteller noch nicht an.

Die Canon EOS RP soll rund 1.500 Euro kosten. Im Paket mit dem Objektiv RF 24-105 wird sie für rund 2.500 Euro angeboten. Der erwähnte Erweiterungsgriff EG-E1 wird etwa 80 Euro kosten. Die Kamera soll voraussichtlich Ende Februar 2019 im Handel sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. 119,90€

berritorre 19. Feb 2019 / Themenstart

Die Batterielaufzeit ist natürlich richtig. Aber da ich jetzt auch hin und wieder mit...

7hommy 14. Feb 2019 / Themenstart

Gemeint ist hier die Option, dass man statt RAW auch C-Raw verwenden kann, erkennbar an...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 - Fazit

Brettern auf der Gerade, Zittern in der Kurve - wir haben Dirt Rally 2.0 getestet.

Dirt Rally 2.0 - Fazit Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /