EOS R: Canon stellt neue spiegellose Vollformat-Systemkamera vor

Mit der EOS R hat Canon eine neue Kamera vorgestellt, die wie eine DSLR aussieht, aber keinen Spiegel mehr hat. Wie Nikon hat der japanische Hersteller auch eine Reihe von Objektiven mit dem neuen RF-Bajonett präsentiert.

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Die neue EOS R von Canon
Die neue EOS R von Canon (Bild: Canon)

Canon hat in Tokio seine neue Systemkamera EOS R vorgestellt. Die Kamera hat anders als die anderen Systemkameras des Herstellers keinen beweglichen Spiegel mehr, es handelt sich also nicht um eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR). Stattdessen setzt Canon jetzt auch auf ein spiegelloses Design, bei dem Nutzer durch einen digitalen Sucher schauen.

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Die EOS R hat einen Vollformatsensor mit 31,7 Megapixeln, der eine Lichtempfindlichkeit von maximal 40.000 ISO erreicht. Der Autofokus soll auch bei -6 LW noch arbeiten, was bei Low-Light-Fotografie von Vorteil ist. Per Touch&Drag-Funktion können Nutzer eine der 5.655 Fokuspositionen auf dem Display auf der Rückseite der Kamera per Fingertipp auswählen.

Der elektronische Sucher hat ein OLED-Panel mit 3,69 Millionen Bildpunkten. Der Sucher bietet eine 100-prozentige Bildfeldabdeckung. Das Gehäuse ist aus einer Magnesiumlegierung, die Bedienelemente sind individuell konfigurierbar.

Die EOS R kann Videos in 4K aufnehmen, zur Bildrate macht Canon in der Pressemitteilung keine Angaben - was eher ein schlechtes Zeichen ist. Auf einem Bild der Canon-Webseite ist zu erahnen, dass die maximale Bildrate im 4K-Modus bei 25 fps und im Full-HD-Modus bei 50 fps liegt, was verglichen mit der Konkurrenz von Sony und Panasonic zu wenig ist. Der HDMI-Ausgang hat 10 Bit.

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Die EOS R hat einen neuen Objektivanschluss, den Canon RF-Bajonett nennt. Zusammen mit der EOS R hat der japanische Hersteller vier neue RF-Objektive vorgestellt: das RF 50mm f/1.2 L USM, das RF 24-105 mm f/4 L IS USM, das RF 28-70 mm f/2 L USM und das RF 35 f/1.8 Macro IS STM. Alle Objektive haben einen Bedienring, mit dem sich die Einstellungen direkt am Objektiv vornehmen lassen. Diesen Ring bietet auch der optional erhältliche Adapter, mit dem EF- und EF-S-Objektive verwendet werden können.

  • Mit dem Bajonettadapter lassen sich auch ältere Objektive an der EOS R verwenden. (Bild: Canon)
  • Die EOS R von der Rückseite (Bild: Canon)
  • Das Display kann nach vorne geschwenkt werden. (Bild: Canon)
  • Die neue EOS R von Canon (Bild: Canon)
  • Das neue 24-105-mm-Objektiv (Bild: Canon)
  • Das neue 28-70-mm-Objektiv (Bild: Canon)
  • Das neue 35-mm-Objektiv (Bild: Canon)
  • Das neue 50-mm-Objektiv (Bild: Canon)
Die neue EOS R von Canon (Bild: Canon)

Die EOS R soll ab dem 9. Oktober 2018 in den Handel kommen, der Body alleine kostet 2.500 Euro. Das Kit aus Kamera und RF 24-105 mm ist für 3.500 Euro erhältlich. Das 35-mm-Objektiv alleine hat einen Preis von 550 Euro, das 50mm-Objektiv 2.500 Euro. Der 28-70-mm-Zoom kostet ohne die Kamera 3.250 Euro. Für den Bajonettadapter müssen Käufer 110 Euro zahlen.

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kendon 06. Sep 2018

Ja, da gibt es das eine(!), was aber eben nicht vergleichbar ist, da Du die Brennweite...

Juppeck 05. Sep 2018

Ich habe mir einige spiegellose Systeme angeschaut und mir gefallen die Sony-E-Sucher...

Juppeck 05. Sep 2018

Nun ist es ja nicht so als dass man dieses System nicht erwarten können. Wenn man keine...



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