EOS M3: Neue Systemkamera mit deutlich schnellerem Autofokus
Canon hat eine neue spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor vorgestellt. Die EOS M3(öffnet im neuen Fenster) ist das Nachfolgemodell der EOS M. Die zwischenzeitlich in Asien erschienene EOS M2 ist in Deutschland nicht auf den Markt gekommen.
Die EOS M3 verfügt über einen CMOS-Sensor mit 24,2 Megapixeln und einem DIGI-6-Bildprozessor, dessen ISO-Bereich von 100 bis 12.800 reicht. Bei der EOS M hatte der Sensor noch 18 Megapixel. Filme lassen sich in Full-HD-Auflösung aufnehmen, wahlweise mit den Bildraten 24, 25 oder 30 fps.
Deutlich schnellerer Autofokus
Stark verbessert hat Canon den Autofokus: Dieser hat 49 Messpunkte und soll um das 6,1fache schneller sein als der der EOS M. Das erste spiegellose Modell von Canon musste aufgrund des sehr langsamen Autofokus viel Kritik einstecken.
Wie die bisherigen Modelle der M-Serie hat auch die EOS M3 keinen optischen oder elektronischen Sucher. Dafür steht dem Nutzer wieder ein 3 Zoll großes Touchdisplay zur Verfügung, über das die Funktionen der Kamera gesteuert werden. Der Bildschirm lässt sich um 180 Grad nach oben und 45 Grad nach unten schwenken.
Fernsteuerung per WLAN
Die EOS M3 verfügt über eingebautes WLAN. Darüber lassen sich zum einen aufgenommene Fotos teilen, zum anderen kann der Nutzer die Kamera fernsteuern. Dafür steht mit der Canon Connect App eine eigene Anwendung bereit, über die das Sucherbild angezeigt wird und die wichtigsten Kamerafunktionen gesteuert werden können.
Die EOS M3 verwendet Objektive mit EF-M-Bajonett. Canon will die Kamera ab April 2015 in Deutschland in den Handel bringen. Die Preisempfehlung liegt bei 750 Euro.
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