Eon: Energieversorger investiert 130 Millionen Euro in FTTH
Der Energieversorger Eon investiert über seine Telekommunikationstochter Ediscom rund 130 Millionen Euro in den Ausbau eines eigenen Glasfasernetzes in Brandenburg als FTTB/H (Fiber To The Building/Fiber To The Home). Das gab das Unternehmen bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg hat sieben Teilstücke für den Ausbau vergeben, von denen sechs an Ediscom gingen.
Die Förderquote betrug über 90 Prozent. Der Ausbau beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2019 und soll nach über vier Jahren abgeschlossen sein. Versorgt werden rund 20.000 Haushalte. Damit investiert der Netzbetreiber nur maximal 13 Millionen Euro. "Das Projekt wird zu über 90 Prozent aus Landes- und Bundesmitteln gefördert und das Gesamtvolumen der Investition liegt bei rund 130 Millionen Euro" , sagte Unternehmenssprecher Alexander Ihl Golem.de auf Anfrage.
Nach eigenen Angaben verfügt Ediscom über eine 1.000 Kilometer umfassende Glasfaser-Infrastruktur im Nordosten Deutschlands. Weitere Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sollen folgen.
1&1 Versatel und Ediscom arbeiten bereits bei der Vermarktung und beim Netzwerkausbau für Unternehmen und Privatpersonen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Ediscom hat seinen Sitz im brandenburgischen Fürstenwalde.
Thomas König, im Eon-Vorstand für das Netz- und Infrastrukturgeschäft verantwortlich, sagte: "Wir bringen Highspeed-Internet mit hohen Bandbreiten auch in den ländlichen Raum."
Eon will sich an behördliche, private und Geschäftskunden wenden. Triple-Play-Anschlüsse für Telefonie, Internet und TV stehen mit Datenraten von 200 MBit/s bis mehr als 1 GBit/s bereit.
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