Entwicklungszentrum: Vodafone startet Testnetz für Narrowband-IoT

Ein erstes Testnetz für Narrowband-IoT von Vodafone Deutschland ist in Betrieb. Es basiert auf vorhandenen LTE-800-Frequenzen und hat auch etwas mit Müll zu tun.

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Eröffnung des Vodafone IoT Future Labs mit Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter
Eröffnung des Vodafone IoT Future Labs mit Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone)

Vodafone Deutschland hat ein Testnetz für Narrowband-IoT gestartet. Das gab der Netzbetreiber am 1. Februar 2017 bekannt. In seinem Entwicklungszentrum in Düsseldorf arbeitet Vodafone mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia, den Modulherstellern Telit und U-Blox, sowie den Chipherstellern Intel und Neul an dem Maschinennetz.

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Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter sagte, dass Testnetz habe "so viel Power, wir könnten hier problemlos sämtliche Aufzüge in ganz Deutschland vernetzen."

Ein Vodafone-Sprecher sagte Golem.de, das Netz basiere auf dem vorhandenen Mobilfunknetz. "Wir gehen auf die vorhandenen LTE-800-Frequenzen und nutzen sie für Narrowband-IoT." Es könnten mehrere hunderttausend Narrowband-IoT-Module gleichzeitig vernetzt werden. Erste Pilotprojekte starten im Laufe des Jahres.

Tests im Mülleimer

So erprobt Vodafone zum Beispiel gemeinsam mit DB Systel, dem Digital-Dienstleister der Deutschen Bahn, Technologie für das Abfall-Management in Bahnhöfen. Getestet werden mit Narrowband-IoT-Sensoren ausgestattete Mülleimer, die ihren Füllstand selbstständig erkennen und melden.

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Wichtig seien auch Sensoren, die "technische Anlagen überwachen und sich in funktechnisch schwer zugänglichen Bereichen befinden", sagte DB-Systel-Chefin Christa Koenen.

Die Deutsche Telekom hatte im Oktober 2016 eine erste Anwendung - ein kommerzielles Parkplatz-Bewirtschaftungssystem basierend auf Schmalband-IoT - in Bonn eingeführt. Sensoren in den Parkplätzen kommunizieren mit Autofahrern über eine App, die sie zu freien Parkplätzen führt. Auch hier war der Netzwerkausrüster Huawei der Partner.

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