• IT-Karriere:
  • Services:

Entwicklungsvorstand: BMWs sollen bei Scheibenwischerbedienung nicht verunfallen

BMW sieht das Bedienkonzept von Tesla kritisch und will die Straße nicht als Versuchsfeld für autonomes Fahren nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW-iNext-Prototyp
BMW-iNext-Prototyp (Bild: BMW)

BMW hat keine Angst vor Tesla, wenn man das Interview des neuen Entwicklungsvorstands Frank Weber mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Paywall) zugrundelegt, in dem der Manager gegenüber dem Herausforderer stichelt.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Ludwigsburg
  2. Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Duisburg

Nach Ansicht von Weber sei BMW unerreicht, was Bedienbarkeit und Leistungsfähigkeit des digitalen Teils des Autos angehe. Auf die vorsichtige Nachfrage der Zeitung, was damit gemeint sei, antwortete Weber: "Die Straße ist kein Versuchsfeld, auch nicht fürs automatisierte Fahren. Unsere Autos verursachen keinen Unfall, nur weil der Fahrer den Scheibenwischer betätigen will".

BMW will überlegenes Bedienkonzept haben

Dabei spielt Weber auf einen Unfall bei Regen auf einer Bundesstraße an: Ein Tesla-Autofahrer wollte das Intervall des Scheibenwischers über den Bildschirm ändern und wurde dadurch abgelenkt. Die Verstellung über den Bildschirm erfordere zu viel Aufmerksamkeit, urteilte das Gericht. Demnach falle der Touchscreen zur Fahrzeugbedienung unter die Kategorie elektronisches Gerät - und damit unter den Handyparagrafen § 23 StVO.

Weber betonte, dass bei BMW die Devise gelte: "Sicherheit geht über alles!". Bis 2023 will BMW 25 elektrische Modelle auf dem Markt haben, wobei hier auch Plugin-Hybride eingerechnet werden.

Beim künftigen i-Next, einem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug der oberen Mittelklasse, sollen Software-Upgrades wie bei Tesla over-the-air möglich sein. Außerdem sei in dem Fahrzeug 20-mal so viel Rechenleistung wie in aktuellen Autos von BMW verbaut. Es werde nur eine Handvoll Steuergeräte geben, ein 5G-Anschluss sei vorhanden und neue, automatisierte Fahrfunktionen sollen ebenfalls an Bord sein. Welche das sind, verriet Weber jedoch nicht, behauptet aber, dass BMW die gesamte Industrie vorantreiben und den Standard setzen werde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

goliathundco 23. Sep 2020

Da bin ich voll deiner Meinung. Das wichtigste ist, dass man seine Augen nicht von der...

AllDayPiano 23. Sep 2020

Rein, Motor an, Gebläse auf Vollgas und raus zum kratzen.

JackIsBlackV8 23. Sep 2020

Der Test war ziemlich daneben. Wer setzt sich denn in ein Auto, fährt los und schaut...

Gaius Baltar 22. Sep 2020

Sind diese Werte anhand relativer Zahlen (Anzahl Unfälle pro zugelassener Autos) oder...

Gaius Baltar 22. Sep 2020

Habe eben den Heise-Artikel gelesen. Das ist schlimm. Da fragt man sich nach der Lektüre...


Folgen Sie uns
       


Returnal - Fazit

Im Video stellt Golem.de das Actionspiel Returnal vor.

Returnal - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /