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Entwicklungsumgebungen: Lazarus 1.0 für Free-Pascal-Programmierer

Die Entwicklungsumgebung Lazarus für Free Pascal ist in Version 1.0 erschienen. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Unterstützung für Android und eine Device-API-Unit für Beschleunigungssensoren oder GPS.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine ältere Version der Lazarus-IDE
Eine ältere Version der Lazarus-IDE (Bild: Lazarus-Projekt)

Mit zahlreichen Neuerungen haben die Entwickler Version 1.0 der Entwicklungsumgebung Lazarus für Free Pascal freigegeben. Es soll die erste Version der IDE sein, die auch für die Entwicklung für Anwendungen für Android geeignet ist. Mit mehreren neuen sogenannten Units lassen sich beispielsweise APIs für GPS oder Beschleunigungssensoren oder vom Betriebssystem unabhängige Dialogfelder nutzen.

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Die von Lazarus verwendete Component Library (LCL) soll weitgehend mit der Visual Component Library (VCL) für Windows in Delphi 6 kompatibel sein. Sie ist aber für weitere Betriebssysteme und deren Toolkits erweitert worden, etwa Windows CE, GTK+ unter Linux, Qt 4.5 oder Cocoa und Carbon für Mac OS X. Mit den neuen Units customdrawncontrols.pas, customdrawndrawers.pas, customdrawn_common.pas, customdrawn_android.pas und customdrawn_winxp.pas für Lazarus Custom Draw Controls lassen sich Benutzeroberflächen für Anwendungen unter anderem auch für Android erstellen. Neu hinzugekommen ist die Unit lazdialogs.pas, mit dem Basisdialoge wie "Öffnen" oder "Speichern" auch ohne native Grafikbibliotheken erstellt und genutzt werden können.

Die Unit lazdeviceapis.pas spricht auch Beschleunigungssensoren, GPS oder das Benachrichtigungssystem von Android an.

Die IDE wurde ebenfalls überarbeitet und bietet unter anderem neue Optionen zur Bereinigung von Build- und Runtime-Dateien. Der Debugger wurde ebenfalls erweitert und zeigt CPU-Register in einem neuen Format an. Der Disassemblierer erhält neue Breakpoints, die selbst weitere Breakpoints aktivieren oder deaktivieren können.

Lazarus kann unter Windows, Mac OS X, Linux und FreeBSD genutzt werden und unterstützt die Prozessorarchitekturen x86, PowerPC oder ARM. Der in der IDE entwickelte Quellcode lässt sich ohne große Anpassungen für andere Betriebssysteme oder Architekturen übersetzen.

Eine umfangreiche Liste aller Änderungen haben die Entwickler auf den Wikiseiten des Projekts zusammengefasst. Lazarus steht unter der GPL und LGPL. Die IDE steht zum Download auf den Sourceforge-Servern bereit.

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rkern 10. Feb 2013

Hallo Himmerlarschundzwirn, also ich verdiene mein Geld mit Software Entwickeln und das...

Casandro 31. Aug 2012

Ja, die Größe ist wirklich ein Problem. Wir nehmen upx her, und da kommen wir auf so 2...


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