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Ein Smartphone wird zuerst auf dem Papier entworfen, später folgen erste Mockups.
Ein Smartphone wird zuerst auf dem Papier entworfen, später folgen erste Mockups. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Ein Puzzle mit 500 Teilen

Meistens stellen sich die beiden Designer ein schön dünnes Gerät vor, etwa mit einer Dicke von 6 mm. Die Hardwareingenieure dagegen wünschen sich 8 mm, um einen möglichst großen Akku verbauen zu können. Dann muss ein Kompromiss gefunden werden. Dieser besteht in der Regel darin, dass sie sich in der Mitte treffen: Das Gerät wird 7 mm dünn.

  • Die Hauptplatine des Smartphones als 3D-Zeichnung (Bild: BQ)
  • Eine Zeichnung der Hauptplatine des Smartphones (Bild: BQ)
  • In diesem grauen Kasten können diverse Nutzungsszenarien simuliert werden. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Aus über 500 Einzelteilen wird das Smartphone am PC zusammengesetzt. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • In der Trommel muss das Smartphone Stürze überstehen. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Ein Mockup aus Kunststoff: wirkt wie ein Smartphone, ist aber ohne Funktion. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
Die Hauptplatine des Smartphones als 3D-Zeichnung (Bild: BQ)

Um ein Gefühl für die neuen Geräte zu bekommen, werden die Gehäuse in den von BQ entwickelten und verkauften 3D-Druckern erstellt. Später folgen qualitativ hochwertigere Mockups, die sich äußerlich nicht vom Endprodukt unterscheiden, aber komplett ohne Technik sind.

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Die Hardwareingenieure entwerfen dann am PC die Platinen für das neue Produkt. Jede Leiterbahn und jeder Chip werden von Hand platziert. Dabei werden immer wieder Simulationen durchgeführt, um zu sehen, ob Störungen auftreten oder alles so funktioniert, wie es sich die Ingenieure vorgestellt haben. Und so puzzeln sie aus rund 500 Einzelteilen das Gerät zusammen.

In der nächsten Phase wird getestet

Rund zwei Monate sind seit dem Beginn der Entwicklung vergangen, zehn Mitarbeiter haben an dem Produkt gearbeitet. Jetzt beginnt die Phase des sogenannten Engineering Verification Testings. Einfach gesagt wird dabei in zahlreichen Tests geschaut, ob das von den Designern und Hardwareingenieuren Geplante umgesetzt werden kann.

Dazu werden rund 80 Geräte gefertigt, die vor allem auf die Basisfunktionen hin getestet werden. Funktionieren die Mobilfunkschnittstellen und der SoC? Wie heiß wird das Gerät unter Volllast? Treten irgendwo Störungen auf? Das will Pablo Garcia herausfinden, der die Tests verantwortet. Sein Schreibtisch steht im Großraumbüro, doch er verbringt viel Zeit in einem Raum direkt nebenan, denn dort wird ein Großteil der Tests durchgeführt. In dem Raum stehen neben Mikroskopen und Thermometern auch Oszilloskope und weitere Messgeräte. Einer von Garcias Kollegen sitzt da und macht Benchmark-Tests der CPU.

Steht die Hardware und hat sie die ersten Tests bestanden, beginnen etwa im dritten Monat der Entwicklung rund zehn Mitarbeiter des Softwareteams von BQ mit der Arbeit am Kernel des Android-Betriebssystems und erstellen die erste Firmware.

 Entwicklung: Warum ein Smartphone erst aufgebaut und dann gefoltert wirdErst Isolierzelle, dann Folterkeller 

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Kleba 17. Okt 2015

Intel ist auch ein amerikanisches Unternehmen, trotzdem wird bspw. auch in Deutschland...

Der Held vom... 08. Okt 2015

Auch wenn's nicht explizit erwähnt wurde, gehe ich fest davon aus, dass auch ein...

ein-jemand 07. Okt 2015

Weiß jemand, welche Software BQ zur Entwicklung verwendet? Interessieren würde mich vor...

longthinker 07. Okt 2015

Dann erzähle uns doch mal was über die Großen. Wenn du so genau weißt, dass es nicht...

synoon 07. Okt 2015

von eurem video hätte ich mir echt mehr erhofft als ne unterhaltsame werbung zu beginn ;)



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