Neuerung für Android, die Cloud, Desktop und das Web

Erfolgreich umgesetzt hat Google sein Ziel der plattformübergreifenden Entwicklung zum Beispiel mit Flutter 3. Das eigentlich erst für Mobilgeräte gedachte Framework zur App-Entwicklung unterstützt nun offizielle auch MacOS und Linux-Systeme. Das Team geht in seiner Ankündigung davon aus, dass mit Flutter inzwischen mehr als 500.000 Apps erstellt worden sind. Die lassen sich theoretisch auf alle unterstützen Plattformen und Formfaktoren ausführen.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsbetreuer (m/w/d), Haupt- und Personalamt
    Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Waiblingen
  2. IT-Produktverantwortliche/IT- -Produktverantwortlicher (m/w/d) Referat Projekt- und Portfoliomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
Detailsuche

Für Flutter 3 hat das Team eigenen Angaben zufolge auch zahlreiche Grundlage des Frameworks verbessert sowie die Leistung und Produktivität gesteigert. Auf Macs mit den Apple Silicon ARM-Chips läuft Flutter nun vollständig nativ. Die Arbeit am Material Design 3 habe das Team für Flutter so gut wie beendet. Zahlreiche weitere technische Details liefert ein ausführlicher Blogpost.

Live Edit in Android Studio und schnellere Apps

Die für Android-Entwickler wohl wichtigste Neuerung der I/O 2022 dürften die Live-Vorschauen in der Standard-IDE Android Studio sein. Dabei handelte es sich noch um eine experimentelle Funktion, die für Ansichten nutzbar ist, die mit Jetpack Compose erstellt werden. Vorschauen, Emulatoren oder physische Geräte sollen sich damit unmittelbar in der Entwicklung aktualisieren lassen, sodass Code-Änderungen direkt sichtbar werden. Damit sollen Kontextwechsel reduziert werden. Das gilt zunächst hauptsächlich für Änderungen an UI und UX.

Neu in Jetpack Compose ist außerdem der Support für WearOS sowie Tablets. Über die Multi-Preview Annotation in Android Studio sollen sich mit Compose auch leichter Apps für verschiedene Formfaktoren entwickeln lassen. Im Zusammenspiel mit Android Studio soll sich auch die Leistung einer App besser verstehen und beurteilen lassen.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit den sogenannten Baseline Profiles sollen sich Apps Metadaten an die Android-Laufzeitumgebung weitergeben lassen, die wiederum für ein Ahead-of-Time-Kompilieren genutzt werden. Das soll Apps um bis zu 30 Prozent bei Start beschleunigen können. Das Kompilieren geschieht dabei zum Zeitpunkt der Installation und erzeugt statisch gelinkten Binärcode. Die Arbeiten sind Teil der Jetpack-Bibliotheken, die nun unter anderem einen inkrementellen Data-Fetch umsetzen. Weitere Details liefert die Ankündigung zu Jetpack und die Übersicht zu den Neuerungen für Android-Entwickler.

Mehr Sprachen für Wasm und Cloud-Angebote

Für seine Webplattform hat Google die Unterstützung von Sprache mit einer integrierten Speicherverwaltung für Webassembly angekündigt. Dazu gehören das von Google initiierte Dart sowie die Android-Sprachen Java und Kotlin. Die zahlreichen weiteren Änderungen für das Web fasst Google in einem eigenen Vortrag zusammen. Aufgeführt werden hier etwa COLRv1, Bfcache, die Navigation- und Page-Transition-APIs oder auch die Web-Codecs-API.

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip

Für seine Cloud-Kunden hat Google mit der AlloyDB for PostgreSQL ein komplett verwaltetes Datenbank-Angebot vorgestellt, das kompatibel zu PostgreSQL sein soll. Im Vergleich zu der Open-Source-Lösung soll das Cloud-Angebot Transaktionen viermal so schnell ausführen können, Analyse-Abfrage gar hundertfach schneller.

Als Vorschau vorgestellt hat Google außerdem die sogenannten Cloud Run Jobs. Damit soll vor allem die benötigte Zeit für administrative Tätigkeiten wie Datenbank-Migrationen oder Bata-Data-Transformationen reduziert werden können. Im Prinzip sollen dabei schlicht kleinere Skripte schnell in der Container-Umgebung Cloud Run ausgeführt werden können. Weitere Details zur Cloudplattform finden sich in der Ankündigung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Entwicklung: Google will geräte- und weltübergreifend entwickeln lassen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krypto-Gaming
Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben

Die Gamesbranche wehrt sich bislang vehement gegen jedes neue Blockchain-Projekt. Manager und Entwickler erklären warum.
Von Daniel Ziegener

Krypto-Gaming: Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben
Artikel
  1. Mojo Lens: Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse
    Mojo Lens
    Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse

    Ein winziges Micro-LED-Display, ein Funkmodem, ein Akku - und kein Kabel: Der Chef von Mojo Lens hat seine AR-Kontaktlinse im Auge getragen.

  2. Ouca Bikes: E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder
    Ouca Bikes
    E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder

    Ouca Bikes hat ein elektrisches Lastenrad vorgestellt, das eine Zuladung von rund 250 kg transportieren kann. Das E-Bike fährt auf drei Rädern.

  3. Bill Nelson: Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm
    Bill Nelson
    Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm

    Gibt es Streit um den Mond? Nasa-Chef Bill Nelson fürchtet, dass China den Trabanten als militärischen Außenposten für sich haben möchte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (G.Skill Trident Z Neo 32 GB DDR4-3600 149€ und Patriot P300 512 GB M.2 39€) • Alternate (Acer Nitro QHD/165 Hz 246,89€, Acer Predator X28 UHD/155 Hz 1.105,99€) • Samsung GU75AU7179 699€ • Kingston A400 480 GB 39,99€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti für 1.700€ [Werbung]
    •  /