Entwicklertagung: EA, Sony und Facebook sagen Teilnahme an GDC 2020 ab

Mit Neuigkeiten zur Playstation 5 ist auf der Entwicklerkonferenz GDC 2020 nicht zu rechnen: Sony hat wegen des Coronavirus ebenso wie Electronic Arts und Facebook abgesagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher der GDC 2019
Besucher der GDC 2019 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Mit Electronic Arts, Sony und Facebook haben drei große Unternehmen ihre Teilnahme an der Game Developers Conference 2020 in San Francisco abgesagt. Die Firmen nennen Sorgen wegen des Coronavirus (Covid-19) als Grund. Auch Stardesigner Hideo Komija (Death Stranding) wird die Veranstaltung nicht besuchen, sein Vortrag entfällt.

Stellenmarkt
  1. Quality Engineer Software / Software Tester (m/w/d)
    Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen (Home-Office möglich)
  2. Administrator IT Infrastructure (m/w/d)
    Thomas Sabo GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz
Detailsuche

Im Falle von Sony bedeutet das bereits die dritte Absage an eine größere Veranstaltung in kurzer Zeit: An der Spielemesse E3 in Los Angeles im Sommer 2020 nimmt der Konzern aus grundsätzlichen Erwägungen nicht teil. Wegen des Coronavirus hat Sony außerdem einen geplanten Auftritt an der PAX East in Boston Ende Februar 2020 gestrichen.

Das ist auch ungewöhnlich, weil Ende 2020 die Playstation 5 auf den Markt kommen soll. Vor der Markteinführung der PS4 im Jahr 2013 hatte Sony den Profientwicklern auf der GDC in mehreren Vorträgen die Hardware und Software der kommenden Konsole vorgestellt. Ähnliches ist in diesem Jahr offenbar nicht vorgesehen.

Facebook will die während der GDC geplanten Ankündigungen per Video, mit Onlinefragerunden und Ähnlichem vornehmen. Außerdem plant das Unternehmen mehrere "GDC Partnertreffen" in den kommenden Monaten - was damit genau gemeint ist, ist unklar. Facebook hatte zusammen mit seiner Virtual-Reality-Tochter Oculus mehrere Vorträge auf der GDC vorgesehen.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    20./21.10.2022, Virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    07.-10.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das alles erinnert an den Mobile World Congress (MWC), der in diesem Jahr wegen zahlreicher Absagen großer Firmen ausfällt - Grund ist ebenfalls das Coronavirus. Ob der Game Developers Conference ein ähnliches Schicksal bevorsteht, ist momentan schwer abzuschätzen. Der MWC ist primär eine Messe, bei der es ohne große Firmen letztlich wenig zu sehen gibt.

Die GDC hingegen ist eine Tagung, die primär von Vorträgen lebt - das geht auch ohne Unternehmenspräsenz. Falls allerdings zu viele Firmen aus Sorge vor Ansteckung ihren Mitarbeitern untersagen, die Veranstaltung zu besuchen, steht die Konferenz doch vor einem Problem.

Denkbar wäre, dass die Ausstellung (GDC Expo) entfällt. An drei der insgesamt fünf Konferenztage wird dort normalerweise Hard- und Software gezeigt, vor allem aber haben die großen Publisher einen Stand, um mit neuen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Die GDC ist auch eine große Jobbörse.

Die Organisatoren der GDC haben nach den Absagen von Sony und Facebook erklärt, dass die Tagung stattfinden soll und dass sie überzeugt sind, "eine sichere und erfolgreiche Veranstaltung" durchführen zu können. Aussteller aus China können wegen der Reisebeschränkungen der US-Regierung nicht teilnehmen, sofern sie nicht Personal aus den USA schicken - das betrifft 10 von 550 angemeldeten Unternehmen sowie zwei Prozent der Besucher.

Nachtrag vom 25. Februar 2020, 9:15 Uhr

In der ursprünglichen Meldung ging es um die Absagen von Sony und Facebook. Am Morgen des 25. Februar 2020 gab auch Electronic Arts bekannt, nicht mehr an der GDC 2020 teilnehmen zu wollen. Wir haben den Meldungstext entsprechend angepasst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nach Datenleck
Softwareentwickler durch Privatdetektiv bedroht

Durch Zufall entdeckte ein Entwickler ein Datenleck, meldete es und informierte die Betroffenen. Kurze Zeit später stand ein Privatdetektiv vor seiner Tür.
Eine Recherche von Moritz Tremmel

Nach Datenleck: Softwareentwickler durch Privatdetektiv bedroht
Artikel
  1. Agrifotovoltaik: Landwirte werden nebenbei zu Kraftwerksbetreibern
    Agrifotovoltaik
    Landwirte werden nebenbei zu Kraftwerksbetreibern

    Äcker können zusätzlich zur Stromerzeugung genutzt werden. Neun Prozent des Bedarfs ließen sich so durch Solarenergie decken.

  2. Iran: Zwei Eutelsat-Satelliten mit Jammern angegriffen
    Iran
    Zwei Eutelsat-Satelliten mit Jammern angegriffen

    Auch Eutelsat-Satelliten werden vom Iran aus gezielt gestört. Die Massenproteste im Iran bekommen immer mehr aufstandsähnliche Züge.

  3. Klage gegen Datenschutzaufsicht: Bundeskriminalamt weigert sich, Funkzellendaten zu löschen
    Klage gegen Datenschutzaufsicht
    Bundeskriminalamt weigert sich, Funkzellendaten zu löschen

    Das BKA will gesammelte Überwachungsdaten nicht löschen müssen. Deswegen klagt die Polizei gegen einen Bescheid des obersten Datenschützers.
    Eine Exklusivmeldung von Lennart Mühlenmeier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 14 Plus jetzt erhältlich • Günstig wie nie: Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, Sapphire RX 6900 XT 834,99€, KF DDR5-5600 16GB 99,39€, Logitech Gaming-Maus 69,99€, MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 429€ • NfS Unbound vorbestellbar • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /