Entwicklertagung: Game Developers Conference 2020 wird verschoben

Die traditionsreiche Game Developers Conference findet 2020 nicht wie geplant im März statt, sondern im Sommer - in welcher Form, ist noch unklar.

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Besucher der GDC 2019
Besucher der GDC 2019 (Bild: Official GDC/CC-BY 2.0)

Die Game Developers Conference (GDC) wird verschoben. Das haben die Veranstalter am 29. Februar 2020 in einer kurzen Erklärung mitgeteilt. Konkret heißt es: "Wir planen, später im Sommer eine GDC-Veranstaltung auszurichten."

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Die Details wolle man mit den beteiligten Partnern besprechen und die Öffentlichkeit in den kommenden Wochen informieren. Der GDC-Veranstalter, ein britisches Unternehmen namens Informa, nennt keinen Grund für die Verschiebung, aber natürlich dürfte das Coronavirus (Covid-19) der Auslöser sein.

Die Formulierung "eine GDC-Veranstaltung" deutet an, dass es möglicherweise um eine kleinere Tagung oder um eine Onlineaktion gehen könnte - jedenfalls nicht um die gleiche GDC, wie sie nun eben nicht stattfindet. Das dürfte auch deshalb schlecht machbar sein, weil viele Spielentwickler vermutlich schon anderweitig verplant sind.

Informa sagt, man wolle versuchen, die nun verschobenen oder ausgefallenen Vorträge zusammen mit den Rednern aufzuzeichnen und als Video kostenlos online zu veröffentlichen. Details dazu sollen später folgen. Zwei Preisverleihungen sollen in der ursprünglichen GDC-Woche über Twitch gezeigt werden.

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Eigentlich war die Entwicklertagung vom 16. bis 20. März 2020 in San Francisco geplant. Wie im Vorjahr wurden rund 30.000 Besucher erwartet. Die GDC richtet sich an professionelle Entwickler, nicht an Spielefans. Tickets kosten ab 350 US-Dollar, für den Komplettzugang an allen fünf Tagen sind rund 2.500 US-Dollar fällig.

Dafür gibt es Zugang zu Jobbörsen, einer Messe mit neuen Entwicklerwerkzeugen und Hardware, vor allem aber zu vielen Hundert Vorträgen von anderen Profis. Gekaufte Eintrittskarten sollen vollständig erstattet werden.

Unmittelbar vor der Verschiebung hatten unter anderem Activision und Blizzard sowie Amazon bekanntgegeben, die Tagung nicht zu besuchen. Dazu kamen Absagen einer Reihe kleinerer Firmen wie Gearbox Software, Iron Galaxy Studios und Modus Games.

Ähnlich wie beim ausgefallenen Mobile World Congress (MWC) haben sich die Probleme der GDC 2020 über mehrere Tage hinweg abgezeichnet. Bei den Spielentwicklern waren es zuerst Sony, Electronic Arts und Facebook, die am 21. Februar ihre Teilnahme zurückzogen.

In einem zweiten Schwung folgten später unter anderem Microsoft, der Engine-Hersteller Unity sowie Epic Games. Zumindest ein Teil der Firmen möchte seine Vorträge und Ankündigungen nun Online abhalten, etwa als Videostream. Details liegen nicht vor.

Das Tourismusbüro von San Francisco hatte am 25. Februar 2020 mit einem offenen Brief versucht, die Firmen und Besucher von der Sicherheit der Game Developers Conference zu überzeugen. Mehr Aufmerksamkeit hatte in Medien wie CNN allerdings nahezu gleichzeitig die Tatsache gefunden, dass London Breed, der Bürgermeister der Stadt, wegen des Coronavirus offiziell den Notstand ausgerufen hatte.

Dabei geht es vor allem um den vereinfachten Zugang zu Hilfsgeldern sobald ernsthafte Probleme auftreten. Das Echo in den sozialen Netzwerken war allerdings verheerend, was die Spielefirmen vermutlich ebenfalls unter Druck setzte, ihre Angestellten nicht auf die GDC zu schicken.

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