Abo
  • Services:
Anzeige
Die Module des Smartduino lassen sich durch eine eigene Schnittstelle aufeinanderstecken.
Die Module des Smartduino lassen sich durch eine eigene Schnittstelle aufeinanderstecken. (Bild: Smartduino)

Entwicklerplatinen: Smartduino arbeitet mit bis zu vier Mikroprozessorn

Die Module des Smartduino lassen sich durch eine eigene Schnittstelle aufeinanderstecken.
Die Module des Smartduino lassen sich durch eine eigene Schnittstelle aufeinanderstecken. (Bild: Smartduino)

Mit einfachen Klicks sollen die Module des Smartduino-Projekts zusammengefügt werden können. Dadurch lassen sich beispielsweise vier Mikroprozessoren nutzen. An die offene Schnittstelle lassen sich Erweiterungsplatinen für das Arduino anschließen.

Das Open-Source-Projekt Smartduino soll noch modularer sein als sein Vorbild, das Arduino. Die Basisplatinen mit den Mikroprozessoren sind kaum größer als die Alternativen Tinyduino oder Digispark. Sie lassen sich mit entsprechender Programmierung auch parallel nutzen. Das Projekt ist bei Kickstarter vertreten und erregt beim Arduino-Team Missfallen.

Anzeige

Mit der im Smartduino-Projekt umgesetzten Schnittstelle lassen sich die einzelnen gelben Platinen zusammenstecken. Die als Smartbus bezeichnete Schnittstelle gibt es in vier verschiedenen Versionen. Sie sollen neben Strom, zwei SPI-Schnittstellen, einem I2C-Konnektor und einem USB-Bus bis zu 81 verschiedene I/Os zur Verfügung stellen.

  • Die Module des Smartduino lassen sich auch mit Erweiterungsplatinen für das Arduino kombinieren.
  • Eine Steckplatine für das Smartduino
  • Die Smartduino-Platine mit Atmel-Mikroprozessor im Vergleich zum Arduino
  • Mit den Steckplatinen können die zahlreichen Module ohne Kabel angeschlossen werden.
  • Ein Modul mit einem Mikroprozessor von Atmel
  • Einige der Platinen des Smartduino-Projekts
  • Mit dem Smartduino können vier Mikroprozessoren genutzt werden.
  • Weitere Steckplatinen für das Smartduino
  • Die Platine mit dem Ethernet-Modul
  • Die Platine mit einer Steckplatine
  • Die Platine für die Stromversorgung
  • Die Platine für Arduino Shields
  • Die Platine mit Anschlüssen für Flachbandkabel
  • Die Miniplatine Smartcore U soll zu dem Arduino Uno kompatibel sein.
  • Die Platine mit USB-Schnittstelle
  • Das LC-Display
  • Die Miniplatine Smartcore U mit der Platine mit USB-Schnittstelle
  • So soll das Smartduino als Ersatz für das Arduino dienen.
Einige der Platinen des Smartduino-Projekts

Darüber werden die beiden Platinen mit den Mikroprozessoren ATMega32U4 und ATMega328P von Atmel angeschlossen, die auch im Arduino Uno und Due verbaut sind. Außerdem gibt es Module für die Stromversorgung oder einen SD-Kartenslot. Mit der inzwischen überschrittenen Basisfinanzierung bei Kickstarter sollen weitere Platinen entwickelt werden, etwa mit Schaltern, oder eine Steckplatine für Flachbandkabel. Auch eine Steckplatine für Erweiterungsplatinen (Shields) für das Arduino-Projekt soll es geben.

Smartduino bei Kickstarter

Wer bei Kickstarter 23 US-Dollar spendet, bekommt das Basiskit, das die kleinere Mikroprozessorplatine Smartcore L, die Platine mit dem Stromanschluss Smarthost Power, die Smartbus-Platine Smarthost Breakout, die Platine mit der Arduino-Schnittstelle Smarthost Arduino sowie ein USB- und Stromkabel enthält. Es soll später 26 US-Dollar kosten. Für eine Spende von 199 US-Dollar erhält der Anwender ein komplettes Paket samt Ethernet-Platine und einem LC-Bildschirm. Es soll später für 300 US-Dollar verkauft werden.

Noch sind auf der offiziellen Webseite nur wenige der auf Kickstarter beworbenen Platinen erhältlich. Ebenso fehlen dort endgültige Preise für die einzelnen Platinen. Für die Mikroprozessorplatine Smartcore L will das Projekt bislang etwa 10 US-Dollar verlangen. Erste Pakete sollen laut Kickstarter-Webseite Anfang 2013 ausgeliefert werden.

Namensstreit mit Arduino

In dem Blog auf der Smartduino-Webseite heißt es indes, das Arduino-Projekt wolle das Projekt wegen eines Namensstreits behindern. Inzwischen hat Massimo Banzi vom Arduino-Projekt in einem Blogpost darauf geantwortet. Der italienische Hersteller der Arduino-Platinen hatte moniert, dass der Name allzu prominent in dem neuen Projektnamen enthalten ist: smARtDUINO.

Der Initiator des Smartduino-Projekts Dimitri Albino soll laut Banzi zuvor in Italien in "dubiose Aktivitäten" verwickelt gewesen sein und jetzt in China wohnen. Er habe zwei ehemalige Fabrikangestellte für die Realisierung seines Projekts angeheuert, die zuvor an der Entwicklung der Arduino-Platinen mitgewirkt hatten. Banzi hoffe, dass Kickstarter künftig bei möglichen Urheberrechtsverletzungen kooperativer sei, denn er habe selbst recherchieren müssen, wer das Smartduino-Projekt initiiert habe, schreibt er. Verklagen wolle er aber niemanden.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  2. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  3. FILIADATA GmbH, Karlsruhe (Home-Office)
  4. TADANO FAUN GmbH, Lauf an der Pegnitz / bei Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Makita Bohrhammer HR2470 94,90€, Makita Akku-Bohrschrauber uvm.)
  2. (u. a. HP 15,6 Zoll 299,00€, Lenovo Ideapad 15,6 Zoll 499,00€, Acer 17,3 Zoll 499,00€)
  3. 44,90€ statt 79,90€

Folgen Sie uns
       


  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

  1. Re: Diese ganzen Online DLCs nerven langsam!

    Proctrap | 01:57

  2. Re: Überschrift

    486dx4-160 | 01:35

  3. Re: gesamtwirtschaftlich gesehen günstiger...

    486dx4-160 | 01:29

  4. Re: F-Zero

    Bujin | 01:25

  5. Re: Was habe ich von Netzneutralität als Kunde?

    thbth | 01:11


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel