Entwicklerplatinen: Arduino Esplora ersetzt das Breadboard

Das Arduino Esplora ist mit zahlreichen Sensoren und Schaltern ausgestattet, die sonst mühsam zusammengelötet oder auf einer Steckplatine untergebracht werden müssten. Der Esplora ist mit einem eigenen Mikrocontroller ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Arduino Esplora kann als Gamepad genutzt werden, hat aber auch zahlreiche Sensoren.
Der Arduino Esplora kann als Gamepad genutzt werden, hat aber auch zahlreiche Sensoren. (Bild: Arduino)

Mit dem Arduino Esplora ersparen sich Bastler Lötkolben und Steckplatine. Die Entwicklerplatine hat ähnliche Hardware wie die Platine Leonardo und ist zusätzlich mit diversen Sensoren, Schaltern, Steuerelementen und sogar einem Joystick ausgestattet. Das Design orientiert sich an herkömmlichen Gamepads und lässt sich auch so nutzen. Der Mikrocontroller Atmega32U4 von Atmel steuert die diversen zusätzlichen Komponenten. Die Platine misst 165 x 60 Millimeter.

  • Der Arduino Esplora
  • Der Arduino Esplora
  • Der Arduino Esplora
Der Arduino Esplora
Stellenmarkt
  1. IT Security Expert (m/w/d)
    Amprion GmbH, Dortmund
  2. Consultant Networking Security (w/m/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
Detailsuche

Der Mikrocontroller ist mit 16 MHz getaktet und hat 32 KByte Flash-Speicher, wovon 4 KByte vom Bootloader belegt werden. Zusätzlich kann 1 KByte EEPRom für persistente Daten genutzt werden. Der Hersteller Atmel gibt den Arbeitsspeicher mit 2,5 KByte an. Mit USB CDC (USB communications device class) lässt sich der Mikrocontroller als serielle Schnittstelle auf einem angeschlossenen Rechner ansprechen. Der Micro-USB-Stecker auf dem Esplora überträgt Daten nach USB 2.0. Darüber wird der Arduino Esplora auch mit Strom versorgt.

Die RX- und TX-LEDs auf der Platine zeigen die Datenübertragung vom Esplora auf einem Rechner an. Über entsprechende Stecker lassen sich Tinkerkit-Platinen anschließen. Außerdem gibt es einen SPI-Konnektor für LC-Displays oder SD-Karten.

Gamepad mit Sensoren

Neben dem Joystick mit zentralem Druckknopf hat der Esplora auch vier Schalter, die rautenförmig angelegt sind. Außerdem gibt es einen linearen Potentiometer, ein Mikrofon und einen Summer. Neben einem Licht- und einem Temperatursensor gibt es auch einen Bewegungssensor. Eine RGB-LED lässt sich ebenfalls nutzen.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.-23.02.2023, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Für die Softwareentwicklung gibt es eine Bibliothek, über die sämtliche Komponenten des Esplora angesprochen werden können. Damit lassen sich beispielsweise mit selbst geschriebenen Programmen (Sketches) die Temperaturdaten in Celsuis oder Fahrenheit von dem Esplora auslesen und verwerten.

Ohne Versand kostet der Arduino Esplora 42 Euro. Gegenwärtig ist die Platine laut Arduino nur bei Radioshack in den USA erhältlich, sie soll aber bald auch in Europa zu kaufen sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cespenar 14. Dez 2012

Hätten sie doch noch ein bisschen Platz für einen kleinen Akku und nen xbee spendiert...

Geggo 13. Dez 2012

ähnliches dacht ich mir auch ... die knöpfchen sind zwar für wenige anwendungen (meistens...

vlad_tepesch 13. Dez 2012

super, Kurzhubtaster als gamepad buttons. klick klick klick, klick (...) und nach ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  2. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

  3. Konflikt mit den USA: Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft
    Konflikt mit den USA
    Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft

    Eigentlich wollte Edward Snowden parallel die US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten - das wurde ihm unmöglich gemacht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /