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Innerhalb der Bitcoin-Community gibt es offenbar Zoff und aufgestaute Emotionen.
Innerhalb der Bitcoin-Community gibt es offenbar Zoff und aufgestaute Emotionen. (Bild: Karen Bleier/AFP/Getty Images)

'Großartig, dass Bitcoin keine Demokratie ist'

Weil einige der Entwickler mit der jahrelangen Verzögerung unzufrieden waren, starteten sie einen Fork, um das Problem zu umgehen. Bei dem Bitcoin XT genannten Modell sollte es möglich sein, die Blockgröße zu erhöhen, wenn mindestens 75 Prozent der Miner für eine Vergrößerung stimmten. Das gefiel offenbar nicht jedem: Der Admin der Seite Bitcoin.org, der unter dem Pseudonym Theymos auftritt, schrieb: "Eine der großartigen Dinge bei Bitcoin ist, dass es sich nicht um eine Demokratie handelt."

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Anstatt konstruktiv mit dem Fork umzugehen, hätte es massive Denial-of-Service-Angriffe gegen neue Nodes gegeben, die Bitcoin XT unterstützten. Diese Angriffe hätten in einigen Regionen sogar lokale ISPs lahmgelegt, schreibt Hearn unter Verweis auf eine Reddit-Diskussion. Die Informationen über Bitcoin XT seien zudem auf der offiziellen Seite und in verschiedenen Foren immer wieder zensiert worden, weil die Verwalter den Fork als illoyal bezeichneten.

Hearn ist nicht der einzige Kritiker

Hearn ist nicht der einzige Kritiker. Die Kernentwickler Gavin Andresen und Jeff Garzik schrieben am 29. Dezember vergangenen Jahres einen gemeinsamen Artikel, in dem sie ähnliche Kritikpunkte üben wie Hearn. Wenn die Blockgröße nicht angehoben werde, die Zahl der Transaktionen sich aber verdoppele, müssten die Gebühren natürlicherweise steigen, heißt es in dem Artikel.

Erst vor wenigen Tagen hatten Entwickler einen weiteren Ausweg aus der Misere versucht. Bitcoin Classic ermöglicht Blöcke von 2 Mbyte und später mehr - bei Bedarf. Hier wird es auf die Akzeptanz ankommen. Auch wenn das Projekt von einigen Entwicklern, Minern und Tauschbörsen akzeptiert wird, scheint eine kritische Masse noch nicht erreicht zu sein.

Wie geht es weiter mit Bitcoin?

Nach dem heutigen Tag erscheint die Zukunft von Bitcoin ungewiss. Der Kurs der Kryptowährung sank heute drastisch ab, um mehr als 8 Prozent. Der Kurs kann sich sicherlich schnell wieder erholen - doch die beschädigten Beziehungen innerhalb der Entwicklerszene dürften längere Zeit brauchen, um zu heilen. Eine Kryptowährung zu entwickeln, ist eben keine rein technische Aufgabe.

 Entwickler rechnet ab: "Bitcoin ist gescheitert"

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BLi8819 22. Jan 2016

Welche Frage habe ich denn nicht beantwortet? Hinter dem Bitcoin steht dessen Community...

Bill Carson 21. Jan 2016

Nutzen; Verwendung als Schmuck bei Gold etwa wird meist genannt, kennt jeder. Man kann...

Bill Carson 21. Jan 2016

Das klingt so, als wenn 'Währung' für dich gleichbedeutend mit garantierter Sicherheit...

Bill Carson 21. Jan 2016

Achso, alles künstliche gibt es in echt garnicht. Interessant :) Bist du Philisoph? Was...

Bill Carson 21. Jan 2016

Manche Menschen haben keine Ahnung und informieren sich, andere prahlen mit Unwissen und...



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