Entlassungen: Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel

Viele Kunden hatten Interesse an dem Online-Lieferservice für Lebensmittel von Kaufland. Dennoch hört das Unternehmen jetzt damit auf. Amazon dürfte sich freuen.

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Konkurrent von Kaufland: Amazon Fresh
Konkurrent von Kaufland: Amazon Fresh (Bild: Amazon/ Screenshot: Golem.de)

Kaufland stellt seinen Online-Lieferservice ein und entlässt alle 300 Beschäftigten aus diesem Bereich in Berlin. Das gab das Unternehmen am 8. Dezember 2017 bekannt. Grund seien die zu hohen Kosten.

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"Wir bedauern sehr, dass wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin keine langfristige Perspektive bieten können und bedanken uns für ihren hervorragenden Einsatz in den vergangenen Monaten", sagte Kaufland-Chef Patrick Kaudewitz. Rund 80 Beschäftigten in der Unternehmenszentrale am Standort Heilbronn, die mit dem Lieferservice befasst sind, werde eine Beschäftigung in anderen Funktionen innerhalb der Unternehmensgruppe angeboten.

Kaufland beendet Onlineservice nach Pilotphase

"Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir auch bei der Lieferung von Lebensmitteln viele Kunden mit den Leistungen von Kaufland überzeugen konnten", sagte Kaudewitz. Ein Lieferservice im Lebensmittelbereich lasse sich aber nicht kostendeckend betreiben. Höhere Preise bei der Lieferung von Lebensmitteln seien für Kaufland keine Option gewesen. Im Gegensatz zum Lieferservice von Rewe galten bei Kaufland dieselben Preise wie im Laden. Der Service wird zum Ende der Pilotphase am 23. Dezember 2017 eingestellt.

Der Lieferservice von Kaufland verlangte einen Mindestbestellwert von 40 Euro. Die ersten drei Lieferungen waren gratis, dann wurden Gebühren zwischen 2,75 und 4,75 Euro berechnet. Ab der dritten Getränkekiste wurde ein Zuschlag von 1,50 Euro pro Kiste fällig, mehr als sieben Kisten konnten nicht bestellt werden. Ab 100 Euro Warenwert entfielen die Lieferkosten jedoch komplett. Wer allerdings beispielsweise nur zehn Minuten außerhalb Berlins in Brandenburg wohnt, konnte bei Kaufland nicht bestellen: Ins Umland wurde nicht geliefert.

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Konkurrent Amazon Fresh hatte im September angekündigt, nach Berlin und Potsdam auch nach Hamburg zu expandieren. Der Lieferdienst ist auf Amazon-Prime-Nutzer beschränkt und kostet zusätzlich 9,99 Euro monatlich.

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plutoniumsulfat 11. Dez 2017

Und warum? Weil jeder einzeln mit seinem Wagen einkaufen fahren muss. Nicht mal Nachbarn...

Sharra 11. Dez 2017

Genau DAS sehen die Verantwortlichen bei Kaufland eben nicht so. Bzw. die Zeitspanne ist...

chefin 11. Dez 2017

LOOOOOOOOOOOOOOOOL Eis ist weder quasi noch sonst wie kostenlos. Im Gegenteil, es ist...

mucpower 11. Dez 2017

Bei lidl.de kann man online keine Lebensmittel mehr bestellen, nur noch Weine & Spirituosen.



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