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Entlassungen: Intel schließt die erste Fabrik

Intel schließt eine Fabrik und entlässt 700 Arbeiter. Die PC-Krise lässt Umsatz und Gewinn des Unternehmens von Quartal zu Quartal zurückgehen. Doch in Hudson soll veraltete Technik der Grund für die Schließung sein.

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Entlassungen: Intel schließt die erste Fabrik
(Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Intel schließt eine Fabrik in Hudson im US-Bundestaat Massachusetts und entlässt 700 Beschäftigte. Das berichtet die Tageszeitung Boston Globe unter Berufung auf das Unternehmen. Intel erklärte, dass sein Werk in Hudson veraltete Technologie verwende, um ältere Generationen von Computerchips für den Low-End-Bereich zu produzieren, die nicht so viel Gewinn generieren würden. "Die Anlage und der Standort erfüllen nicht die Anforderungen, die wir benötigen", sagte Intel-Sprecher Chuck Mulloy der Zeitung.

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100 Mitarbeiter würden bereits in den kommenden vier Monaten gekündigt, der Rest der Belegschaft bleibt, bis die Fabrik Ende 2014 zugemacht wird. Intel hofft aber nach eigenen Angaben, ein anderes IT-Unternehmen zu finden, das dort Chips herstellen wird und die Fabrik übernimmt. Intel betreibt auch eine Forschungs- und Entwicklungsniederlassung in Hudson mit 850 Beschäftigten. Sie seien von der Fabrikschließung nicht betroffen.

Die Fabrik wurde 1994 von Digital Equipment für 425 Millionen US-Dollar errichtet und produzierte den Alpha Chip. 1997 verkaufte Digital Equipment seine Fabrik in Hudson für 700 Millionen US-Dollar. Compaq übernahm die Alpha-Prozessor-Technologie 1998 durch den Kauf von Digital Equipment und integrierte sie in seine Angebote für Unternehmenslösungen.

Die PC-Krise lässt Intels Umsatz und Gewinn von Quartal zu Quartal zurückgehen. Wie Intel im Juli 2013 bekanntgab, waren es im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2013 nur noch 12,8 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2 Milliarden Gewinn. Im zweiten Quartal des Vorjahres konnte Intel noch 13,5 Milliarden US-Dollar umsetzen und Gewinne von 2,95 Milliarden US-Dollar erzielen.

Als erster Hersteller begann Intel im August 2013, eine Chipfabrik für Prozessoren auf 450-mm-Wafer umzurüsten. Die ersten Chips sollen 2015 gefertigt werden, bis dahin belaufen sich die Investitionen auf mehrere Milliarden US-Dollar.

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NIKB 15. Sep 2013

Es geht nicht um Realitätssinn, sondern um Tendenzen. Als es mit Nokia bergab ging...

Eheran 14. Sep 2013

Bei den Summen, über die wir bei so einer Fab so reden, spielt der Lohn der Mitarbeiter...

Anonymer Nutzer 14. Sep 2013

Ein Wunder, dass die Fab in Hudson jetzt erst schließt. Die Fab war eigentlich schon...


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