Arbeitsplätze: Apple entlässt durch die Hintertür
Apple hat in den letzten Tagen die Verträge hunderte Auftragnehmer, die über externe Firmen an Apple-Projekten arbeiten, beendet. Das berichtet die New York Post(öffnet im neuen Fenster) . Anstatt die üblicherweise 12 bis 15 Monate geltenden Arbeitsverträge auslaufen zu lassen, würde Apple die Auftragnehmer demnach nun direkt kündigen. Zuvor habe das Apple-Management versichert, dass alle Arbeitsplätze sicher seien.
2019 berichtete Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) , dass die Arbeitsbedingungen an den separaten Standorten von Apples Dienstleistern schlecht seien. Im selben Jahr entließ Apple mehrere solcher über Dienstleister Beschäftigten, die zur Analyse gedachte Sprachaufzeichnungen von Siri-Nutzern mitgehört hatten .
Apple-CEO Tim Cook hatte nach Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen im Februar 2023 noch gesagt, dass man auf Entlassungen verzichten wolle . Sie seien laut Cook nur eine "letzte Möglichkeit" . Gleichzeitig könne man "niemals nie sagen. Wir möchten die Kosten auf andere Weise so weit wie möglich kontrollieren." Die Belegschaft von Apple wurde in den letzten Jahren langsamer vergrößert als bei anderen Tech-Unternehmen.
Allerdings hatte auch Apple das Einstellungstempo heruntergefahren. Im August 2022 wurden hundert Recruiter entlassen(öffnet im neuen Fenster) . 2022 hatte Apple 164.000 Mitarbeiter(öffnet im neuen Fenster) . Wie viele davon über externe Unternehmen beschäftigt sind, gibt Apple nicht preis. Laut New York Post könnte es sich um Tausende handeln. Drei Dutzend Personalfirmen würden unter anderem beim Projektmanagement, Veranstaltungen und der Arbeit an Apple Maps eingesetzt.
Massenentlassungen überschatten seit Monaten die Tech-Branche. Allein Microsoft, Alphabet und Amazon haben in diesem Jahr zusammen bereits 40.000 Stellen gestrichen. Viele Unternehmen begründen das mit einem Abschwung nach der Coronapandemie und einem schwierigen makroökonomischen Umfeld.
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