Entlassungen bei Disney: Kein Prime-Abo für Disney+ und kein Metaverse mehr geplant

Intern wurden bei Disney gleich zwei Projekte eingestellt. Das führt zu Entlassungen von etwa 50 Personen.

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Intern gab es viele Änderungen bei Disney.
Intern gab es viele Änderungen bei Disney. (Bild: Eric Dervaux / Hans Lucas/Reuters)

Zwei interne Projekte bei Disney wurden eingestellt. Das betrifft einerseits die Pläne, eine eigene Variante eines Prime-Abos basierend auf Disney+ auf den Markt zu bringen. Andererseits geht es um die Integration von Disney-Attraktionen in das Metaverse. Das berichtete das Wall Street Journal mit Verweis auf Personen, die mit der Situation vertraut sind.

Bereits Anfang Februar 2023 erklärte Disney, 7.000 Menschen entlassen zu wollen. Im Rahmen dieser Entlassungen sei die Abteilung Storytelling and Consumer Experiences aufgelöst worden, in der rund 50 Menschen gearbeitet hatten. In dieser Abteilung sollten Strategien für die Verbindung von Disney und Metaverse erarbeitet werden.

Die Abteilung sollte mit Hilfe von Disneys großer Bibliothek an geistigem Eigentum neue Wege finden, um interaktive Geschichten in neuen technologischen Formaten zu erzählen. Disneys ehemaliger CEO Bob Chapek hatte das Metaverse früher als "die nächste große Grenze des Geschichtenerzählens" bezeichnet.

Kein Prime-Abo auf Basis von Disney+

Geleitet wurde die Abteilung von Mike White, der bei Disney zuvor die Abteilung für Produkte für Endkunden betreut hatte. Auch wenn die Abteilung aufgelöst wurde, soll White nicht zu Entlassenen zählen.

Im Spätsommer 2022 wurde bekannt, dass ein erweitertes Abo von Disney+ entwickeln will. Basierend auf dem Streamingabo Disney+ sollten Kunden die Möglichkeit erhalten, Vergünstigungen für andere Disney-Produkte zu erhalten. Außerdem soll es Produkte zu kaufen geben, die dann nur für Prime-Abonnenten angeboten werden.

An der Entwicklung dieses Prime-Abos war White ebenfalls beteiligt und auch dieses Projekt wurde von Disney eingestellt. Es ist unklar, wie viele Beschäftigte damit ihren Arbeitsplatz verloren.

Laut Wall Street Journal will Meta als Muttergesellschaft von Facebook und Instagram weiter am Metaversum festhalten und glaubt daran, dass es eine Zukunft hat.

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Genone88 30. Mär 2023 / Themenstart

Sicher wird es da Einzelfälle geben die da tonnenweise Geld lassen. Aber der Disney Store...

Genone88 29. Mär 2023 / Themenstart

Im Musikbereich ist einfach zu wenig Geld zu verdienen. Netflix macht pro Quartal fast so...

Genone88 29. Mär 2023 / Themenstart

Was heißt denn "nicht funktioniert"? Die Grundideen waren von vornherein dämlich. Für...

ovbspawn 29. Mär 2023 / Themenstart

Der ist aber auch erst jetzt nach 4 Jahren oder so zurückgekehrt.

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