Entlassungen bei Alphabet: Sundar Pichai stimmt Google auf weitere Kürzungen ein

Die Entlassungen in den Pixel- und Fitbit-Teams waren noch nicht das Ende. Google werde mehr "harte Entscheidungen" treffen.

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Grauer Himmel über Google
Grauer Himmel über Google (Bild: Jonas Stolle/Unsplash)

Die jüngsten Kürzungen bei Googles Hardware- und Vertriebs-Teams werden nicht die letzten bleiben. Das kündigte Alphabet-CEO Sundar Pichai nun an. The Verge zitiert aus dem internen Memo, das der CEO an seine Firma verschickt hat. In der Praxis wird das weitere Entlassungen bedeuten.

"Diese Stellenstreichungen haben nicht das Ausmaß der letztjährigen Kürzungen und werden nicht jedes Team betreffen", versicherte Pichai in seinem Memo. Er bezieht sich dabei auf die massenhafte Entlassung von 12.000 Beschäftigten im Januar 2023.

Beim Stellenabbau in diesem Jahr gehe es darum, "Schichten zu entfernen, um die Ausführung zu vereinfachen und die Geschwindigkeit in einigen Bereichen zu erhöhen" – eine Erklärung, die in ähnlicher Form auch von anderen Firmen zu hören ist. Auch Amazon und Discord begründeten ihre letzten Entlassungen mit mehr Effizienz.

Einige Stellenstreichungen wurden bereits angekündigt. So strich Google seine Hardware-Abteilungen von Pixel, Fitbit und Nest zusammen. Die kommenden Entlassungen könnten sich über das ganze Jahr ziehen. Auch wenn nicht jedes Team betroffen sein soll, teilte Google The Verge auch auf Anfrage keine Details zum Ausmaß der Kürzungen mit.

"Wir haben ehrgeizige Ziele und werden in diesem Jahr in unsere großen Prioritäten investieren", schrieb Pichai. "Die Realität ist, dass wir harte Entscheidungen treffen müssen, um die Kapazitäten für diese Investitionen zu schaffen."

Eine dieser Prioritäten dürfte das kürzlich vorgestellte KI-Modell Gemini sein. Dieses will Google unter anderem in Entwicklertools integrieren und für einen neuen Sprachassistenten für Pixel-Smartphones verwenden.

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