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Entertain: Netflix soll mit Deutscher Telekom und Vodafone kooperieren

Netflix hat offenbar eine Kooperation mit Entertain der Telekom vereinbart. Auch Vodafone soll einen Vertrag mit dem US-Streaming-Anbieter abgeschlossen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Zugangsgeräte
Netflix-Zugangsgeräte (Bild: Netflix)

In Deutschland wird Netflix mit der Deutschen Telekom und Vodafone zusammenarbeiten. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf einen Insider, der in den vergangenen Wochen die Verträge mit ausgehandelt habe. Der Streaming-Anbieter will demnach Filme- und Serien auch auf der IP-TV-Plattform Entertain der Telekom bereitstellen.

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Im Mobilfunknetz kooperiert Netflix laut Wirtschaftswoche wie schon in Großbritannien und in den Niederlanden mit Vodafone. "Netflix stellt sich in Deutschland so breit auf wie noch in keinem anderen Land zuvor", sagte der Insider laut dem Bericht. Auch E-Plus versuche, mit Netflix ins Geschäft zu kommen.

Für den 16. September 2014 hat Netflix die Medienvertreter zum offiziellen Start des Dienstes in Deutschland eingeladen.

Der Deutschlandstart werde einen Zuschauerschwund bei den klassischen TV-Sendern zur Folge haben. "Das trifft alle", sagte Michael Loeb, Chef des Rechtehändlers WDR Mediagroup der Wirtschaftswoche. "In den USA haben die großen, werbefinanzierten TV-Sender in den vergangenen zwei Jahren in den jungen Zielgruppen viel Reichweite verloren." Diese Zuschauer seien "praktisch eins zu eins" zu Netflix und vergleichbaren Anbietern gewechselt. Dagegen wolle der WDR seine eigenen Internet-Plattformen mit Krimis und TV-Produktionen für Kinder stärken, kündigte Loeb an. "Wir wollen in diesen Nischen für unsere öffentlich-rechtlichen Inhalte wie etwa die Serie 'Mord mit Aussicht' und die 'Sendung mit der Maus' die richtigen Geschäftsmodelle finden und sie in hoher Qualität und möglichst vollständig anbieten."

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender arbeiten an einem Nachfolger für das gescheiterte Streaming-Portal Germany's Gold. Das berichtet die WDR Mediagroup in ihrem Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2013 im Bundesanzeiger. Darin heißt es: "Zudem steht in 2014 der Aufbau eines Alternativprojekts zu Germany's Gold an. Hierzu werden Gespräche im Produzentenkreis und im Kreis der ARD-Verwertungstöchter geführt. Ziel ist es, eine umsetzbare (sowohl juristisch als auch wirtschaftliche) Alternative für Germany's Gold in den Markt zu bringen." Germany's Gold, das Projekt für kostenpflichtiges Streaming von ARD und ZDF, wurde im September 2013 wegen Widerstands des Kartellamts eingestellt.



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mgh 22. Sep 2014

Ich weiss ist lange her der Thread, aber Ich habe lieber ne schlechte Auswahl (VoD) wie...

__destruct() 17. Sep 2014

D.h. die Angst ist dann, dass man englischsprachige Zuschauer erreicht, die die Werbung...

Koto 15. Sep 2014

Also ob die Telekom dann einen aufschlag nimmt oder ob es bei den Netflix Preisen bleibt.

Traumhaeftling 15. Sep 2014

Was ich an der ganzen Sache (auch in den anderen themen) nicht verstehe... WIESO testest...

chuck0r 14. Sep 2014

Macht Google mit dem Global Cache ja auch. Trotzdem hatten bzw haben die relativ oft...


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