Abo
  • Services:

Enterprise Software: Broadcom kauft CA Technologies für 18,9 Milliarden Dollar

Broadcom will in den Markt für Unternehmenssoftware und versucht, CA Technologies zu kaufen. Ob Trump das zulässt, bleibt abzuwarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Anwendungen von CA Technologies
Anwendungen von CA Technologies (Bild: CA Technologies)

Broadcom will nach der gescheiterten Übernahme von Qualcomm nun den Softwarekonzern CA Technologies kaufen. Der Kaufpreis beträgt 44,5 US-Dollar pro Aktie, wie die Unternehmen am 12. Juli 2018 mitteilten. Das Angebot liegt 20 Prozent über dem letzten Schlusskurs der Aktie. Doch die Aufsichtsbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.

Stellenmarkt
  1. in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Waiblingen

US-Präsident Donald Trump hatte sein Veto gegen die Übernahme von Qualcomm durch Broadcom eingelegt. Zuvor hatte Qualcomm wegen vermeintlicher Sicherheitsbedenken das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) angerufen, weil Broadcom noch für wenige Monate seinen Sitz in Singapur hat. Die feindliche Übernahme wäre einer der größten Käufe in der Wirtschaftsgeschichte gewesen. Broadcom hatte ein Angebot von 117 Milliarden US-Dollar plus 25 Milliarden US-Dollar für Schulden vorgelegt.

CA Technologies: Mainframe, Security und API-Management

"Software ist eine natürliche Erweiterung, wenn man an das Ökosystem denkt, in dem wir spielen", sagte Broadcom-Finanzchef Tom Krause in einem Interview. CA Technologies, ehemals Computer Associates, begann als Hersteller von Management-Software für Mainframes und bietet auch Identity Management, App-Skalierbarkeitstests und -Entwicklungstools, Security, Projektmanagement und Reporting. Das Unternehmen aus Islandia im US-Bundesstaat New York hatte sich von Bereichen getrennt, die nicht zum Kerngeschäft gehören, und konzentriert sich auf Produktbereiche, die Intellicenter, Devcenter, Opscenter und Securecenter genannt werden. Der Bereich Mainframes bleibt weiter wichtig für CA.

Für das API-Management hat CA Produkte, die mit einigen Mausklicks APIs für Datenbanken erstellen, und SDKs/APIs für die Entwicklung von Mobile Apps, die automatische Backenddienste wie Serverdaten, User Management, das IoT-Protokoll MQTT-Dienste oder Messaging benötigen. Der CA Live API Creator soll Unternehmen helfen, APIs zu schaffen, die schnellen Zugang zu Datenbanken bieten. Entwicklern soll die Arbeit abgenommen werden, komplexen Backend-Code zu schreiben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 219,90€
  2. 92,99€
  3. 59,99€
  4. täglich neue Deals bei Alternate.de

gou-ranga 12. Jul 2018

Laut Überschrift hat Broadcom CA schon gekauft, laut Text haben sie es erst vor. Ja was...

nightmar17 12. Jul 2018

Ist das nicht relativ normal? Man will sich mit anderen Bereichen einfach absichern, das...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019)

Das Matebook 14 ist eines von zwei neuen Notebooks, das Huawei auf dem MWC 2019 vorgestellt hat. Golem.de hat sich das Gerät genauer angeschaut.

Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
    Next Generation Car
    Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

    Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
    Von Werner Pluta

    1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
    2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
    3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

    Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
    Gesetzesinitiative des Bundesrates
    Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

    Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
    Von Moritz Tremmel

    1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
    2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
    3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

      •  /