Enterprise-Linux: CentOS bringt monatliche Rolling-Releases

Aktuelle Abbilder werden künftig im Monatstakt veröffentlicht, erklärt das CentOS-Team. Diese sollen sämtliche Updates und Neuerungen enthalten. Damit geht die Linux-Distribution ihren ganz eigenen Weg der Rolling-Releases.

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Abbilder von CentOS 7 werden künftig im Monatstakt erstellt.
Abbilder von CentOS 7 werden künftig im Monatstakt erstellt. (Bild: CentOS)

Was die Linux-Distribution CentOS in der Ankündigung als Rolling-Releases bezeichnet, unterscheidet sich deutlich von dem Konzept, wie es Arch, Gentoo oder Opensuse Tumbleweed anbieten. Diese bieten ihren Nutzern immer die aktuellen Softwareversionen an. Das Team des freien RHEL-Rebuilds stellt dagegen künftig im monatlichen Rhythmus neu erstellte Installationsabbilder bereit, die sämtliche bisher erschienenen Aktualisierungen beinhalten.

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Die regelmäßigen Abbilder umfassen damit diejenigen Updates, die Nutzer der Distribution bereits über die Repositories und den Verteilungsmechanismus erhalten haben, was insbesondere Pakete mit behobenen Sicherheitslücken und anderen Fehlern sowie weitere Verbesserungen betrifft. Der Umfang der nach einer Erstinstallation einzuspielenden Updates wird damit wesentlich verringert.

Darüber hinaus möchte CentOS mit diesen neu erstellten Abbildern besser auf schwerwiegende Sicherheitslücken wie Heartbleed, Shellshock oder Poodle reagieren. Die Schnappschüsse für die Abbilder sollen immer zum Monatsende erstellt werden. Da diese aber noch getestet werden müssen, kann sich die Veröffentlichung um wenige Tage verzögern.

Zunächst stehen für die neuen monatlichen Builds nur die kompletten Installations-DVD und die minimale Installation von CentOS 7 bereit. Noch im Dezember sollen auch die Liveabbilder sowie CentOS 6 integriert werden. Die Cloud-Abbilder sind ebenfalls von den neuen Anstrengungen betroffen. Für spezielle Formate wie Container oder spezifische Abbilder könnte das neue Modell ebenfalls übernommen werden.

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