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Enterprise Advantage on MPSA: Microsoft ändert Lizenzierung für Software

Für das Jahr 2017 hat Microsoft einen Umbau der Lizenzierungsmöglichkeiten seiner Software und Clouddienste angekündigt. Zudem ist das Select-Plus-Programm eingestellt worden. Um das Enterprise Agreement nutzen zu können, braucht es jetzt doppelt so viele Geräte oder Nutzer.

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Microsofts MPSA wird 2017 umgebaut.
Microsofts MPSA wird 2017 umgebaut. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Microsofts Lizenzprogramm MPSA wird in Teilen umgebaut, wie das Unternehmen in einem Blogpost bekanntgab. 2017 wird Microsoft Enterprise Advantage on Microsoft Products & Services Agreement als Angebot einführen. Kunden sollen ihre Volumenlizenzen dann besser mischen können, da auch Clouddienste wie Office 365 oder Azure integriert werden. Laut Microsoft ist Enterprise Advantage im Angebot weitgehend identisch mit dem Enterprise Agreement. Preise, Angebot und Abdeckung sind beispielsweise gleich.

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Mit Enterprise Advantage on MPSA will das Unternehmen vor allem Kunden mit bis zu 2.400 Geräten oder Nutzern ansprechen. Später im Laufe des Jahres 2017 soll es mit Government Advantage und Education Advantage vergleichbare Angebote für Regierungen und das Bildungswesen geben.

Mit der Ankündigung ist Anfang Juli 2016 zudem das Select-Plus-Programm eingestellt worden. Ausgenommen sind nur Bestandskunden, die durch ihre Verträge eine Schonfrist besitzen. Für Neukunden übernimmt MPSA. Gleichzeitig wurde die Anzahl der Geräte oder Nutzer für das Enterprise Agreement mit Microsoft stark erhöht. Fortan braucht es mindestens 500 Geräte oder Nutzer, um diese Option nutzen zu können. Bis zum 1. Juli 2016 bot Microsoft das Enterprise Agreement auch für Kunden an, die zwischen 250 und 499 Geräte/Nutzer haben. Auch hier soll MPSA übernehmen.

MPSA soll flexibler sein, mit unterschiedlichen Laufzeiten von Abonnements, die bis in den Bereich weniger Monate gehen, um etwa saisonale Effekte auszugleichen. Der Cloud Solutions Provider (CSP) steht ebenfalls als Ersatzlösung bereit. Bestandskunden können die Änderung einmalig um 36 Monate aufschieben. Das soll vor allem den Kunden dienen, für die laut Microsoft weder MSPA noch CSP ein adäquater Ersatz ist.

Wann die neuen MPSA-Lizenzierungsprogramme genau starten, hat Microsoft noch nicht bekanntgegeben.



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derbumm 05. Jul 2016

..nur das MS auch noch selbst die Zertifizierung für diesen undurchsichtigen Bullshit...

Michael H. 05. Jul 2016

Würde es günstiger werden, würden noch mehr Leute den Blödsinn glauben, dass MS sein...

Jörg Kerschbaum 05. Jul 2016

Das bedeutet ja dann doch dass Small-Business-Kunden die Vorteile der Enterprise...


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