Entega: Weitere Unternehmen von Hackerangriff betroffen

Ein Hackerangriff auf Entega hat auch die Stadtwerke Mainz sowie die Entsorgungsfirma FES getroffen. Sie alle nutzen den gleichen IT-Dienstleister.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Mülltonnen der Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES)
Mülltonnen der Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES) (Bild: FES)

Von dem am Sonntag bekannt gewordenen Hacker-Angriff auf den Darmstädter Energieversorger Entega sind nun auch die Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES) sowie die Mainzer Stadtwerke betroffen. Gehackt wurde der IT-Dienstleister Count+Care GmbH, ein Tochterunternehmen der drei betroffenen Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) 1st und 2nd Level Support
    Kliniken Dritter Orden gGmbH, München
  2. Auditor ISO 27001 (m/w/d) Produktmanagement
    DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, Frankfurt am Main
Detailsuche

FES habe vorsichtshalber sämtliche Server, die mit dem IT-Dienstleister verbunden sind, vom Netz genommen, teilte die FES am Montag mit. Kundendaten seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen. Auch die Nutzung aller kommunalen Dienstleistungen der FES-Gruppe wie Entsorgung, Straßenreinigung und das Müllheizkraftwerk seien uneingeschränkt möglich. Allerdings habe der Angriff die Online-Anmeldung für Sperrmüll sowie den Zugriff auf das Kundenportal für die Bürgerinnen und Bürger lahmgelegt.

"FES ist auf solch einen Fall gut vorbereitet", hieß es in einer Mitteilung. "Wie lange die jetzige Situation anhält, hängt davon ab, wann das Rechenzentrum in Darmstadt seinen Betrieb wieder aufnehmen kann."

Energieversorger von Hackerangriff betroffen

Auch die Unternehmensgruppe Mainzer Stadtwerke nutzt denselben IT-Dienstleister und ist von dem Hackerangriff betroffen. Das gab das Versorgungsunternehmen am Sonntagabend bekannt. Nicht erreichbar seien unter anderem die Internetseiten der Mainzer Mobilität und des Schwimmbads Taubertsbergbad sowie interne E-Mail-Server. Die kritische Infrastruktur, mit der die Mainzer Stadtwerke ihre Strom-, Gas- und Wassernetzen betreibt, sei aber gesondert geschützt und nicht betroffen.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Am Sonntag hatte zunächst der Darmstädter Energieversorger Entega erklärt, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. Betroffen seien vor allem die E-Mailkonten der rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Internetseiten des Unternehmens, erklärte ein Entega-Sprecher. Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung sei aber ebenfalls gesichert. "Es besteht keine Gefahr von Versorgungsausfällen", betonte der Sprecher. Über den Hintergrund des Hackerangriffs gab es nach Angaben des hessischen Landeskriminalamtes noch keine gesicherten Erkenntnisse.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  2. Wilhelm.tel: Das kann die Telekom gar nicht so schnell nachmachen
    Wilhelm.tel
    Das kann die Telekom gar nicht so schnell nachmachen

    Der streitbare Wilhelm.tel-Chef Theo Weirich hat seine Infrastruktur für die Telekom geöffnet. Damit werde das eigene FTTH-Netz aber nicht entwertet.

  3. Chrome OS Flex: Das Apple Chromebook
    Chrome OS Flex
    Das Apple Chromebook

    Ein zehn Jahre altes Notebook lässt sich mit Chrome OS Flex wieder flott machen. Wir haben Googles Betriebssystem ausprobiert und waren begeistert.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 949€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) • Galaxy Watch3 45 mm 119€ [Werbung]
    •  /