Entega: Erpresser veröffentlichen Kundendaten von Energieversorger

Die bei einem Cyberangriff erbeuteten Daten sind im Darknet aufgetaucht.

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Die Versorgungssysteme, also Gas-, Strom-, Wasser- und Fernwärmenetze von Entega und deren Tochterfirmen waren nicht betroffen.
Die Versorgungssysteme, also Gas-, Strom-, Wasser- und Fernwärmenetze von Entega und deren Tochterfirmen waren nicht betroffen. (Bild: Pixabay)

Personenbezogene Daten im Darknet: Cyberkriminelle haben nach einem Einbruch in die Systeme des Energieversorgers Entega Daten im Darknet veröffentlicht. Darunter sind auch viele Kundendaten.

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Am zweiten Juniwochenende waren Unbekannte in die Rechner von Count+Care GmbH eingedrungen, der IT-Tochter des Darmstädter Energieversorgers. Dabei wurden laut Entega unter anderem Webseiten des Unternehmens sowie Kundenportale blockiert. Die betroffenen Systeme seien isoliert und gesichert worden, die Schäden inzwischen weitgehend behoben.

Die Versorgungssysteme von Entega, also Gas-, Strom-, Wasser- und Fernwärmenetze von Entega und deren Tochterfirmen seien von dem Cyberangriff unberührt geblieben, sagte Unternehmenssprecher Michael Ortmanns: "Die Gefahr von Strom-, Wasser-, Gas- oder Wärmeausfällen war nicht gegeben."

Täter kopierten Kundendaten

Allerdings kopierte die Ransomwaregruppe personenbezogene Daten von Kunden, Beschäftigten und Geschäftspartnern des Unternehmens. Zunächst hatte Entega noch erklärt, es seine keine Kundendaten betroffen gewesen.

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Darunter sind Namen, Anschriften und Verbrauchsdaten, zum Teil auch Bankdaten. Das Unternehmen wertet noch aus, welche Daten genau kopiert wurden. Die Täter veröffentlichten sie im Darknet. "Wir werden umgehend auf unseren Webseiten alle Informationen zu dem kriminellen Angriff und seinen Folgen bereitstellen", sagte Ortmanns. Zudem hat Entega eine FAQ-Seite zum Hackerangriff eingerichtet.

Entega hat nach eigenen Angaben Maßnahmen ergriffen, um die Betroffenen zu schützen. Dazu gehört, dass Passwörter für das Kundenportal zurückgesetzt wurden. Diejenigen, deren Bankverbindung veröffentlicht wurde, will das Unternehmen persönlich kontaktieren. Alle Betroffenen werden gebeten, ihre Bankkonten zu überprüfen und Passwörter zu ändern.

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Truster 25. Jul 2022 / Themenstart

Nur SEPA - ohne Kreditkarte? Wär mir kein Anbieter bekannt. Käme mir nicht ins Haus.

amagol 21. Jul 2022 / Themenstart

Das ist unabhaengig von Salting immer der Fall :) Aber bei allem was mit Krypto zu tun...

Antipode 21. Jul 2022 / Themenstart

Um so mehr Daten du über eine Person hast, um so leichter kannst du diese Daten für...

Oekotex 21. Jul 2022 / Themenstart

Es schadet dem Unternehmen nicht, wenn die Aussagen als Lüge widerlegbar sind?

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