Fusion mit künstlicher Intelligenz

Die M.2-2280-SSD besteht aus vier NAND-Packages (Micron 96L), jedes sichert 512 GByte. Ein über alle Flash-Dies verteiltes Viertel wird dauerhaft im SLC-Betrieb angesteuert, die anderen drei als QLC-Speicher. Damit umgeht Enmotus das Problem der unterschiedlichen P/E-Zyklen und kann das Wear-Leveling (Abnutzung) der Flash-Chips entsprechend optimieren, allerdings sinkt die Kapazität der SSD auf 1,6 TByte.

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Die Fusion aus SLC und QLC - daher auch Fuzedrive - übernimmt ein Algorithmus, weshalb Enmotus bei der initialen Ankündigung vom Midrive (Machine Intelligence) sprach. Dabei können die Daten entweder im SLC- oder im QLC-Speicher enden oder aber die SSD beschreibt beide parallel zugunsten einer mittleren höheren Geschwindigkeit. Enmotus nutzt LBA (Logical Block Addressing) um Informationen blockweise als Hot Data (SLC) oder als Cold Data (QLC) zu sichern.

Zwei Beispiele: Wird ein Spiel über Steam heruntergeladen, limitieren die Internetleitung und die CPU-Leistung beim Entpacken. In diesem Fall reicht die QLC-Geschwindigkeit aus, die Daten landen in diesem Speicherpool. Starten wir das Spiel vom Fuzedrive, verschiebt der Algorithmus die Datenblöcke tabellenbasiert in den SLC-Bereich, sofern diese oft genutzt werden.

  • Die Fuzion-Software soll künstliche Intelligenz nutzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Sie verwaltet im Hintergrund den SLC/QLC-Speicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Secure Erase wird unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
Die Fuzion-Software soll künstliche Intelligenz nutzen. (Screenshot: Golem.de)

Bei Enmotus' dediziert erhältlicher Fuzion-X-Software können wir per Rechtsklick bestimmen, wie das Tiering erfolgt. Diese Lösung unterstützt SSDs sowie Festplatten und sorgt dafür, dass häufig verwendete Daten möglichst auf dem schnellsten Medium vorgehalten werden. Dem gegenüber stehen Caching-basierte Ansätze wie bei den älteren SSHDs, also Hybrid-Festplatten mit NAND-Flash, und aktuell bei Intels Optane Memory H20 mit 3D-Xpoint/QLC-Speicher.

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Weil das Fuzedrive auf Hardware setzt, braucht es den entsprechenden (Windows-)Treiber. Der wird automatisch mit dem Fuzedrive-Tool installiert, welches per direktem Download oder im Windows Store verfügbar ist. Der Treiber interagiert mit dem E12S-Chip der SSD, dessen Firmware von Enmotus gemeinsam mit Controller-Entwickler Phison für die ungewöhnliche SLC/QLC-Fusion angepasst wurde. Das Tiering erfolgt ohne manuellen Eingriff, es ist für das Betriebssystem unsichtbar.

Samsung SSD 870 EVO, 1 TB, Formfaktor 2,5 Zoll, Intelligent TurboWrite, Magician 6 Software, Schwarz

Um die Performance des Fuzedrive einzuschätzen, haben wir es mit einer DRAM-losen WD Blue SN550 und der Samsung 970 Evo Plus verglichen; Letztere ist eine der schnellsten verfügbaren PCIe-Gen3-SSDs.

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 Enmotus Fuzedrive im Test: Die smarte 2-in-1-SSDSmarte Benchmark-Geschwindigkeit 
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Transportsicherung 24. Jan 2021

Irgendwie erscheint mir das ganze doch seeehr Sinnlos. Für meine Silicon Power PCIe M.2...

ms (Golem.de) 23. Jan 2021

Hehe, das stimmt wohl irgendwie.

Dystopinator 22. Jan 2021

man merkt in alltagszenarios wie office oder light to midicore gaming sowie wenig bis...

M.P. 22. Jan 2021

"Wenn ein Winterreifen nur auf die Golf-Felgen passt", wäre wohl der passende...



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