Enlisted: Weltkriegs-Actionspiel erreicht erstes Finanzierungsziel
Das aus Lettland stammende Entwicklerstudio Darkflow hat in den letzten Tagen das erste große Finanzierungsziel für Enlisted(öffnet im neuen Fenster) erreicht: die Community hat dem Team per Crowdfunding mehr als 250.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt. Damit ist gleichzeitig eine dritte Kampagne – in Tunesien – beschlossene Sache. Bereits vorher hatte Darkflow versprochen, dass Spieler im Szenario des Zweiten Weltkriegs rund um Moskau und in der Normandie antreten können.
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Enlisted wirkt nur auf den ersten Blick wie eines von vielen Weltkriegs-Actionspielen. So soll es bei den Kampagnen nicht um klassische Einzelspielereinsätze gehen, sondern um riesige Gefechte mit KI-Kameraden, sowie von Menschen gelenkten Mitstreitern und Gegnern. Die Umgebungen sollen zumindest teilweise zerstörbar sein, steuerbare Fahrzeuge oder Flugzeuge soll es nicht geben. Die Entwickler wollen viel Wert auf historische Genauigkeit legen.
Viele Fragen sind noch offen: So könnte es möglicherweise doch Fahrzeuge geben, und die Anzahl der Maximalspieler steht noch nicht endgültig fest, die Meinung der Community soll generell viel Berücksichtigung finden. Das Programm entsteht auf einer hauseigenen Engine. Derzeit ist eine Fassung für Windows-PC geplant, Konsolenumsetzungen soll es erst geben, wenn dem Projekt mindestens eine Million US-Dollar bereitgestellt wurde.
Das Geschäftsmodell ist eine nicht sehr übersichtliche Mischung aus Kickstarter-Crowdfinanzierung und Early Access; per Umfrage fragen die Entwickler aber auch schon nach der Meinung der Community zu Free-to-Play. Eine erste Closed Beta ist für Mitte 2017 angekündigt. Publisher Gaijin (War Thunder) sagt, dass die Unterstützter ihr Geld zurückbekommen, sollte das Projekt scheitern. Die Rückerstattungen soll es aber nur als Gutschrift im Onlineshop der Firma geben.



