Feedback auch ohne optimierte Spiele möglich

Grundsätzlich werden die Bewegungen des Stuhls über zwei mögliche Arten gesteuert: Spiele und Filme, die speziell für Hypersense optimiert wurden, erzeugen haptisches Feedback auch ohne direkte Nutzereinwirkungen - etwa, wenn in einem Film eine Explosion zu sehen ist. Nicht optimiertes Material reagiert auf Nutzerfeedback, beispielsweise beim Drücken einer Taste auf einem Controller.

Razers Partner D-Box ist auf haptische Erfahrungen spezialisiert und stattet unter anderem Kinosessel mit Motoren aus. Der optimierte Modus namens D-Box Haptisync unterstützt Razer zufolge über 2.200 Spiele, Filme und Fernsehserien. Über 90 Spiele von großen Entwicklerstudios sollen unterstützt werden. Grundsätzlich können aber alle Spiele auch mit der zweiten Möglichkeit namens D-Box Direct Haptic Experience gespielt werden.

Die Rückenlehne ist zu den Schultern hin leicht gebogen, was nicht nur für eine bequeme Sitzposition über mehrere Stunden sorgen soll. Damit die ruckartigen Bewegungen gut spürbar sind, müssen Nutzer möglichst passgenau auf dem Stuhl sitzen - zwischen der Rückenlehne und den Schultern sollte also keine Lücke sein. Eine Lumbalstütze ist eingebaut, das Oberflächenmaterial ist Kunstleder. Der Enki Pro Hypersense hat eine Kopfstütze mit Razer-Logo, das natürlich dank RGB-Steuerung in verschiedenen Farben und Mustern leuchten kann.

Fazit

Der Enki Pro Hypersense ist eine konsequente Weiterentwicklung von Razers Gaming-Stühlen. Der Stuhl ist nicht nur bequem, sondern bietet dank der Technologie von D-Box auch sehr gelungenes haptisches Feedback. Anstatt nur zu vibrieren, werden wir regelrecht herumgeworfen - und das alles sehr gut synchronisiert zum Spielgeschehen.

  • Der Enki Pro Hyperlapse ist ein Gaming-Stuhl von Razer, der dank Motoren haptisches Feedback vermitteln kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Enki Pro Hyperlapse kann Nutzer bis zu 3,8 cm in eine Richtung bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die komplette Technik ist im Fuß des Stuhls verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Stuhl von Razer wäre kein Stuhl von Razer, wenn es nicht ein RGB-Logo gäbe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Enki Pro Hyperlapse wirkt auf den ersten Blick wie ein etwas massiverer Bürostuhl. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Besonders beim Gaming ist das haptische Feedback sehr gut und macht Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Enki Pro Hyperlapse ist ein Gaming-Stuhl von Razer, der dank Motoren haptisches Feedback vermitteln kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir empfinden das haptische Feedback bei Spielen wesentlich interessanter als bei Filmen - obwohl es auch dort sehr gut funktioniert. Bei Spielen finden wir das Zusammenspiel zwischen unseren Interaktionen und der unmittelbaren Reaktion darauf - also den Bewegungen - aber interessanter.

Kaufen lässt sich der Enki Pro Hypersense leider noch nicht: Razer zufolge gibt es noch keinen Preis und noch kein Veröffentlichungsdatum. Razer zeigt aber, dass die Technik funktioniert - wir rechnen damit, dass es den Stuhl irgendwann im Handel zu kaufen geben wird.

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 Enki Pro Hypersense im Hands-on: Razers neuer Gaming-Stuhl bewegt uns
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J4it 13. Jan 2022

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Allerdings bezieht sich meine Erfahrung auf die...

flyingjoker 11. Jan 2022

Ja oder die Immersion damals auf dem N64 und 4 Personen auf einem 63cm Fernseher Golden...

Clown 07. Jan 2022

Der (häufige) Wechsel ist das Wichtige! Einfach nur am Tisch zu stehen ist im Grunde...

theFiend 06. Jan 2022

Also für so eine wahnsinnsfeststellung müsste man seine Gehirnwindung anstrengen! Das...



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