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Engineering Manager Princiya Sequeira: "Ich habe nie Tickets gezählt"

Chefs von Devs
"Es geht um die Qualität des Codes und um die Lebensqualität der Teammitglieder", sagt Princiya Sequeira von Distrokid und erklärt in unserem Newsletter, wie sie das umsetzt.
/ Golem
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Princiya Sequeira setzt auf Empathie, nicht auf Ticketzählen. (Bild: Princiya Sequeira)
Princiya Sequeira setzt auf Empathie, nicht auf Ticketzählen. Bild: Princiya Sequeira

Wie lässt sich die Arbeitsqualität von Entwicklern messen? Und wie ihre Zufriedenheit? Princiya Sequeira, Engineering Manager bei dem digitalen Musikvertriebsdienst Distrokid, hat als Führungskraft hier einen ganz eigenen Ansatz.

Sie habe keine individuellen KPIs für Entwickler, sagt sie im Gespräch für unseren Newsletter Chefs von Devs. "Nicht 'du musst zehn Tickets schließen'. Das habe ich als Managerin nie gemacht." Vielmehr sei es eine Kaskade von OKRs: Wo steuert das Unternehmen hin, was trägt die Engineering-Abteilung dazu bei, was das Team, und wo steht der Einzelne im Team?

Umgekehrt gebe es auch keine KPIs für Team-Gesundheit. "Wir arbeiten mit qualitativen Metriken: interne Umfragen und das DX-Framework, das qualitative Faktoren gleichwertig neben quantitative stellt. Velocity ist ein Signal. Wenn sie fällt, schaue ich, was los ist."

Wenn sie aber ständig steige und das Team nicht happy sei, erfahre man das nur über die Umfragen. "Und da kommt der Engineering Manager als Mensch ins Spiel: Wie viel Empathie bringst du auf, und wie übersetzt du das zurück, damit Business und Team verbunden bleiben? Das sollte der Fokus eines Managers sein in einer Welt von KI und Agenten."

Weitere Tipps von Princiya Sequeira gibt es in der kompletten Ausgabe von Chefs von Devs. Ihr könnt den Newsletter hier kostenlos abonnieren und habt die neue Ausgabe morgen früh in eurem Mail-Postfach.


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