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Engine: Unity mit Techdemo und Matchmaking

GDC 22
Auch die Unity -Engine kann aufwendige Grafik. Neben einem imposanten Teaser haben die Entwickler ihre Roadmap vorgestellt.
/ Peter Steinlechner
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Szene aus der Techdemo Enemies (Bild: Unity)
Szene aus der Techdemo Enemies Bild: Unity

Oft gilt die Laufzeitumgebung Unity als einfache und günstige, aber im Vergleich mit dem Hauptwettbewerber Unreal Engine als nicht ganz so leistungsstarke Technologie.

Zur Game Developers Conference (GDC) 22 – die übrigens nur wenige hundert Meter neben der Firmenzentrale in San Francisco stattfindet – veröffentlichte das Unternehmen Unity(öffnet im neuen Fenster) nun einen Teaser, der offensichtlich die Leistungsstärke der hauseigenen Technologien belegen soll.

Das Video hat den Titel Enemies, es soll unter anderem das neue Lichtsystem (Adaptive Probe) und die extrem echt aussehenden Haare zeigen, die mit Unity möglich sein sollen. Enemies sieht zwar fertig aus, ist es aber nicht: Die Entwickler wollen bis Ende 2022 weiter daran arbeiten.

Auf der GDC stellte Unity außerdem seine Roadmap für die nächsten Monate vor. Ein wichtiger Termin für Entwickler steht im Juni 2022 an: Dann endet die Beta der Unity Gaming Services (UGS) und die darin enthaltenen Werkzeuge erscheinen in einer für kommerzielle Produktionen freigegebenen Fassung.

Dabei geht es unter anderem um eine fertige Lösung für Cloud Saves sowie um fortgeschrittene Lösungen für das Authentifizieren von Spielern, um Wirtschaftssysteme in Games und um Lobbys.

Enemies – Unity Echtzeitdemo (Herstellervideo)
Enemies – Unity Echtzeitdemo (Herstellervideo) (02:00)

Sobald die genannten Gaming Services veröffentlicht sind, soll der nächste Schwung an Tools in die Beta starten – also noch im Juni 2022. Enthalten sind etwa Multiplayer für dedizierte Server sowie Matchmaking.

Unity investiert in Spezialeffekte

Unity kaufte im November 2021 für rund 1,63 Milliarden US-Dollar von Weta Design die Werkzeuge und sonstige Technologien sowie 275 hochspezialisierte Entwickler.

Weta Design wurde von Peter Jackson mitgegründet und aufgebaut, die Firma war maßgeblich an Filmserien wie Der Herr der Ringe und Planet der Affen beteiligt.


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