Engine: Milliardenangebot bringt Unity in Zwickmühle

Soll sich Unity für 17,5 Milliarden US-Dollar kaufen lassen - oder selbst ein umstrittenes Unternehmen für 4,4 Milliarden US-Dollar übernehmen?

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Unity
Artwork von Unity (Bild: Unity Technologies)

Das kalifornische Unternehmen Applovin will den aus San Francisco stammenden Engine-Hersteller Unity für 17,5 Milliarden US-Dollar kaufen. Beschlossen ist noch nichts, derzeit liegt die Entscheidung bei Unity - das Unternehmen kann das Angebot annehmen oder nicht.

Stellenmarkt
  1. CAD/CAM Programmierer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
  2. Consultant Virtualisierung (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
Detailsuche

Applovin ist in der Öffentlichkeit unbekannt. Die Firma verdient ihr Geld mit technischen Dienstleistungen und Analysen rund um Onlinewerbung, besonders auf mobilen Plattformen.

In den vergangenen Jahren investierte sie allerdings auch in Gaming, insbesondere mit der Übernahme des Entwicklerstudios Machine Zone (Game of War - Fire Age, Mobile Strike).

Eine Besonderheit der Offerte: Sie gilt ausdrücklich nicht für Unity und Ironsource zusammen. Unity hatte eigentlich vor, dieses ebenfalls auf Onlinewerbung spezialisierte Unternehmen - ein Konkurrent von Applovin - für rund 4,4 Milliarden US-Dollar zu kaufen, wie Mitte Juli 2022 bekannt wurde.

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Deshalb hat das Management von Unity nun die Wahl: Es kann entweder das Angebot von Applovin akzeptieren oder auf eigene Faust weitermachen und Ironsource übernehmen. Momentan gibt es keine Hinweise, wie die Entscheidung ausfallen wird.

In jedem Fall dürfte es bedeuten, dass Unity künftig den Entwicklerstudios mehr Service rund um die Integration von Werbung in Mobile Games und andere Apps bieten kann.

Unity-Chef beschimpft Entwickler

Das gefällt allerdings nicht allen: Bei Entwicklern haben die Ankündigungen rund um Ironsource für Ablehnung gesorgt, weil das Unternehmen unter anderem hinter Malware wie Installcore steckt, die sich als Erweiterung für Browser auf den Rechner schmuggelt und ungewollte Werbung anzeigt.

Nach ersten Diskussionen sorgte dann auch noch Unity-Chef John Riccitiello mit abfälligen Bemerkungen über Entwickler für Negativschlagzeilen. Mittlerweile entschuldigte er sich dafür öffentlich auf Twitter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


_maximAL_ 12. Aug 2022 / Themenstart

Irgendwelche Drittentwickler haben irgendwelche Versionen von Godot für irgendwelche...

yumiko 11. Aug 2022 / Themenstart

Die Politik interessiert sich aber doch offiziell für Glückspiel, Abhängigkeit und...

tomatentee 10. Aug 2022 / Themenstart

Niemand zwingt Unity eins von beiden zu machen - beides geht nicht, jo - sie könnten aber...

tomate.salat.inc 10. Aug 2022 / Themenstart

Jupp. Genau so schauts aus. Aber das interessiert die Leute nicht - die wollen sich...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Minority Report wird 20 Jahre alt
Die Zukunft wird immer gegenwärtiger

Minority Report zog aus, die Zukunft des Jahres 2054 vorherzusagen. 20 Jahre später scheint so manches noch prophetischer.
Von Peter Osteried

Minority Report wird 20 Jahre alt: Die Zukunft wird immer gegenwärtiger
Artikel
  1. Gegen Agile Unlust: Macht es wie Bruce Lee
    Gegen Agile Unlust
    Macht es wie Bruce Lee

    Unser Autor macht seit vielen Jahren agile Projekte und kennt "agile Unlust". Er weiß, warum sie entsteht, und auch, wie man gegen sie ankommen kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  2. Luftfahrt: Wisk Aero zeigt autonomes Flugtaxi
    Luftfahrt
    Wisk Aero zeigt autonomes Flugtaxi

    Das senkrecht startende und landende Lufttaxi soll in fünf Jahren im regulären Einsatz sein.

  3. Firefly Aerospace: Rakete erreicht den Orbit
    Firefly Aerospace
    Rakete erreicht den Orbit

    Der zweite Start der Alpha-Rakete war erfolgreich. Sie hat Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn ausgesetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindFactory (u. a. PowerColor RX 6700 XT Hellhound 489€, ASRock RX 6600 XT Challenger D OC 388€) • Kingston NV2 1TB (PS5) 72,99€ • be quiet! Silent Loop 2 240 99,90€ • Star Wars: Squadrons PS4a 5€ • Acer 24"-FHD/165 Hz 149€ + Cashback • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /