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Schuhinnensohle zum Akkuladen
Schuhinnensohle zum Akkuladen (Bild: Kickstarter)

Energy Harvesting: Schuhsohle lädt Akku beim Laufen auf

Schuhinnensohle zum Akkuladen
Schuhinnensohle zum Akkuladen (Bild: Kickstarter)

Wer unterwegs mit leerem Handyakku dasteht, soll nach dem Konzept von Solepower einen kleinen Spaziergang unternehmen, um ihn wieder zu laden. Möglich macht das eine Innensohle, die durch das Laufen elektrische Energie erzeugt.

Die Innensohle von Solepower funktioniert nach dem Prinzip des Energy Harvesting. Dabei werden kleine Mengen elektrischer Energie durch das Laufen erzeugt. Piezoelektrische Kristalle erzeugen durch die Bewegung elektrische Spannungen, die zum Laden eines Akkus verwendet werden, der wahlweise am Fußgelenk oder am Schuh befestigt wird.

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Ein Prototyp existiert bereits, die Massenfertigung soll über Kickstarter finanziert werden. Die Sohle lässt sich entnehmen und in unterschiedlichen Schuhen tragen, so dass sie auch zu verschiedenen Gelegenheiten und Jahreszeiten benutzt werden kann.

Der kleine Akku wird, nachdem er aufgeladen wurde, per USB mit dem mobilen Endgerät verbunden und lädt dessen Akku. Damit ein iPhone-Akku voll geladen wird, muss je nach mechanischer Beanspruchung ungefähr eine Strecke von 4 bis 8 Kilometern gelaufen werden, so die Entwickler. Die Idee hinter Solepower entstand im Rahmen eines Projekts der Carnegie-Mellon-Universität. Dort wurde ein Prototyp gebaut, der eigentlich für eine Fußgängerbeleuchtung gedacht war. Daraus entwickelte sich schließlich die Idee, die Energie auch anders einsetzen zu können, um kleine mobile Geräte zu laden.

Die akkuladende Sohle ist nicht nur für diejenigen interessant, die mit ihren mobilen Geräten gestrandet sind, sondern auch für Menschen in Entwicklungsländern, die Handys nutzen wollen und oft ohne funktionierendes Stromnetz auskommen müssen.

Die Sohle ist wasserdicht und soll bis zu 100 Millionen Schritte aushalten. Eine Sohle soll ab 100 US-Dollar kosten und ab Dezember 2014 ausgeliefert werden, wenn die Finanzierung klappt und die erforderlichen 50.000 US-Dollar zugesagt werden. Das Projekt läuft noch mehr als sechs Wochen bis zum 18. Juli 2013.


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SoniX 06. Jun 2013

Oh man! Ich hab wohl die längste Leitung der Welt. Heut morgen unter der Dusche ging mir...

Eheran 05. Jun 2013

Wozu denn überhaupt die Räder? Sitz, Pedale und was für Hände/Arme wie der Lenker und gut...

Buggie 04. Jun 2013

Macht es ja. Und zwar so das es den Akku kaputt macht. Stichwort Stromstärke. Stichwort...

red creep 04. Jun 2013

Wesentlich schneller wäre aber ein einfacher Kurbelgenerator. Einfach ein paar Minuten...

lindijones 04. Jun 2013

Genau das ist eher das Problem. Je nach Druck und Verformung entsteht analog dazu die...



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