• IT-Karriere:
  • Services:

Energy Harvesting: Piezogenerator soll Smartphone-Akku laden

Wie oft ärgern wir uns, dass der Akku des Geräts wieder leer ist? Und wie oft wischen wir am Tag über den Bildschirm eines Smartphones oder Tablets? Künftig könnten jede Wischgeste und jedes Tippen auf den Bildschirm den Akku laden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nanogenerator Feng: Wearables werden durch Bewegungen mit Energie versorgt.
Nanogenerator Feng: Wearables werden durch Bewegungen mit Energie versorgt. (Bild: Michigan State University)

Wischen, Tippen, Akku laden: Wissenschaftler aus den USA haben einen Nanogenerator entwickelt, der aus Berührungen elektrischen Strom generiert. Damit können beispielsweise Wearables betrieben, aber auch der Akku eines Mobilgerätes geladen werden.

Stellenmarkt
  1. Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH, Heidelberg
  2. Deutsche Umwelthilfe e.V., Radolfzell, Berlin

Biokompatibler Ferroelektret Nanogenerator, kurz Feng, nennen die Forscher von der Universität des US-Bundesstaates Michigan in East Lansing ihre Entwicklung. Auf einem Substrat aus Silizium werden Lagen aus verschiedenen Materialien aufgebracht, darunter Silber, Polyimid und Polypropylen-Ferroelektret. Diese Materialien seien nicht umweltschädlich, sagen die Forscher.

Falten macht Generator leistungsfähiger

In die Schichten werden Ionen als Ladungsträger eingefügt. Aus mechanischer Energie, etwa durch Druck, erzeugt der Feng durch den piezoelektrischen Effekt Strom. Die Effizienz des Nanogenerators lasse sich durch Falten stark erhöhen, sagt Projektleiter Nelson Sepulveda.

Die Forscher haben mehrere Systeme gebaut, die sie mit Feng betrieben haben: einen kleinen Touchscreen, eine Anordnung aus 20 Leuchtdioden und eine elastische Tastatur. Mit Feng ließen sich tragbare Geräte bauen, die durch Bewegungen mit Energie versorgt werden, sagt Sepulveda. "Ich sehe voraus, dass man sein Mobiltelefon beispielsweise nicht mehr für eine ganze Woche aufladen muss, weil die Energie durch Bewegungen erzeugt wird".

Die Forscher beschreiben ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Nano Energy. Sie machten keine Angaben darüber, wann Feng serienreif sein könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Inno3D GeForce RTX 3090 Gaming X3 für 1.724€)
  2. (u. a. KFA2 GeForc® RTX 3090 SG OC 24GB für 1.790,56€)

IchBIN 24. Dez 2016

Naja, ich würde eher sagen, man sollte auch die Bewegungsenergie irgendwie "auffangen...


Folgen Sie uns
       


Sega Mega Drive (1990) - Golem retro_

Mit Mega-Power sagte Sega 1990 der Konkurrenz den Kampf an. Im Golem retro_ holen wir uns die Spielhalle nach Hause.

Sega Mega Drive (1990) - Golem retro_ Video aufrufen
Quereinsteiger: Mit dem Master in die IT
Quereinsteiger
Mit dem Master in die IT

Bachelorabsolventen von Fachhochschulen gehen überwiegend sofort in den Job. Einen Master machen sie später und dann gerne in IT. Studienangebote für Quereinsteiger gibt es immer mehr.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Arbeit Es geht auch ohne Chefs
  2. 42 Wolfsburg Programmieren lernen ohne Abi, Lehrer und Gebühren
  3. Betriebsräte in der Tech-Branche Freunde sein reicht manchmal nicht

Razer Book 13 im Test: Razer wird erwachsen
Razer Book 13 im Test
Razer wird erwachsen

Nicht Lenovo, Dell oder HP: Anfang 2021 baut Razer das zunächst beste Notebook fürs Büro. Wer hätte das gedacht? Wir nicht.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. True Wireless Razer bringt drahtlose Kopfhörer mit ANC für 210 Euro
  2. Razer Book 13 Laptop für Produktive
  3. Razer Ein Stuhl für Gamer - aber nicht für alle

Blackwidow V3 im Test: Razers Tastaturklassiker mit dem Ping
Blackwidow V3 im Test
Razers Tastaturklassiker mit dem Ping

Die neue Version der Blackwidow mit Razers eigenen Klickschaltern ist eine grundsolide Tastatur mit tollen Keycaps - der metallische Nachhall der Switches ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Tomahawk Gaming Desktop Razers winziger Gaming-PC erhält Geforce RTX 3080

    •  /