Energy Harvesting: BMW entwickelt stromerzeugende Aufhängung
Schlaglöcher oder Bodenwellen sind ein Ärgernis. BMW will sie produktiv für Elektroautos nutzen.
Schlaglöcher machen Reichweite: BMW will über Energy Harvesting die Reichweite von Elektroautos vergrößern. Dafür sollen Schlaglöcher und Bodenwellen sorgen.
Der bayerische Automobilhersteller entwickelt eine Aufhängung, die die Schläge durch Bodenwellen in elektrischen Strom wandelt. Das geht aus einer Patentschrift hervor, die das Onlinenachrichtenangebot Carbuzz entdeckte. Vorteil eines solchen Systems ist, dass es eine weitere Möglichkeit bietet, die Effizienz des Elektroautos zu erhöhen - neben der Rekuperation, also dem Rückgewinnen von Bremsenergie.
Bei einer herkömmlichen Aufhängung wird die Energie von den Federn als Wärme abgeleitet. BMW plant, an die Federung einen Generator mit einem Schwungrad anzubauen. Beim Ausfederungshub wird das Schwungrad und damit der Generator angetrieben. Der Strom kann dann in die 12-Volt-Batterie oder in den Akku gespeist werden.
Das System nutzt den Ausfederungshub, um den Generator anzutreiben, weil dieser langsamer ist als der Kompressionshub, der schnell Energie absorbieren muss. Das System sei recht aufwendig, berichtet Carbuzz. Die Aufhängung werde deshalb zunächst in Oberklassefahrzeuge verbaut werden.
Dazu wird mutmaßlich die 7er-Baureihe gehören, die es als Plugin-Hybrid, aber auch erstmals als reines Elektroauto gibt. Auch die elektrifizierten Fahrzeuge der Tochter Rolls Royce, wie der für 2023 angekündigte Spectre, kommen infrage.
Wann die Aufhängung mit dem Energy Harvesting serienreif sein wird, ist nicht bekannt.
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Deswegen bin ich hier. Fiel mir auch gleich auf.