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Windkraft besitzt Vielzahl an Vorzügen

Eklatant sind die verpassten Ausbauziele bei der Windenergie, die neben der gegenüber Solarenergie deutlich höheren Anzahl an Volllaststunden im Speziellen die Stromproduktion im Winter stützt. Immerhin wird im aktuellen Fördermodell mitgedacht, dass der Ertrag in Süddeutschland geringer ist als im Norden. Grundlegend könnten dadurch im Süden, wo kaum Windstrom produziert wird, mehr Anlagen entstehen, weil sie etwas stärker gefördert werden.

Problematisch ist laut dem Artikel aber, dass Windkraftanlagen vor allem dort entstehen, wo ein einfacher und entsprechend kostengünstiger Netzanschluss möglich ist. Das ist aber nicht zwangsläufig der Standort, der für den lokalen Bedarf und damit die Netzdienlichkeit am besten ist.

Stattdessen wird empfohlen, Windräder genau dort zu errichten, wo sie gebraucht werden und genügend Ertrag liefern. Den Netzanschluss dann an der Stelle zu realisieren, wäre im ersten Moment zwar teurer. Weil der Strom dann aber größtenteils lokal verbraucht würde, bliebe der Ausbau großer Übertragungsleitungen limitiert.

Schließlich hebt der Autor des Fachartikels noch einen Vorteil der Windenergieanlagen hervor: Die Wertschöpfung von der Herstellung über die Errichtung, die Stromnutzung und Wartung findet im Grunde ausschließlich vor Ort statt. Der Bau der Anlagen wäre demnach gleichzeitig eine Wirtschaftsförderung.

Wird zusätzlich das Modell der lokalen Teilhabe an den Erträgen aus Windenergie ausgebaut, könnte die Akzeptanz weiter erhöht werden. Schon jetzt müssen Betreiber für jede größere Windkraftanlage etwa 30.000 Euro pro Jahr an die umgebenden Gemeinden auszahlen.


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