Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Energiewende:
Strom teilen als Wettbewerbsvorteil

In Österreich gibt es schon einige Energiegemeinschaften, Deutschland will nachziehen. Golem erklärt, was insbesondere Firmen vom Energy Sharing haben.
/ Alexandra Rotter
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Strom zu teilen, könnte der Energiewende helfen. (Bild: Blickpixel/Pixabay)
Strom zu teilen, könnte der Energiewende helfen. Bild: Blickpixel/Pixabay

Ein Ex-Tennisstar, ein Bundesland und eine Druckerei – drei Beispiele für das Erfolgsmodell Energiegemeinschaften in Österreich. Der österreichische Tennisprofi Dominic Thiem beendete im Herbst 2024 seine Karriere und kündigte kurz zuvor an, dass man in sein Thiem Energy einsteigen könne: Wer Mitglied in der Bürgerenergiegemeinschaft wird, die als Verein organisiert ist, kann 100 Prozent österreichischen Solarstrom verkaufen, kaufen oder beides.

Das ist möglich, weil in Österreich dank der rechtlichen Rahmenbedingungen nicht nur professionelle Stromanbieter, sondern auch private Energiegemeinschaften das öffentliche Stromnetz nutzen und so selbst produzierten Strom teilen können – sogar über Bundesländergrenzen hinweg. In dem Konzept steckt enormes wirtschaftliches Potenzial, für Unternehmen und Privatleute. Wir erklären, warum und wie es funktioniert.

Golem Plus Artikel