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Die Rohstoffknappheit wird überwunden

Denn das Argument der Rohstoffknappheit ist spätestens seit der erfolgreichen Entwicklung einsatzfähiger Natrium-Ionen-Akkus unhaltbar geworden. Tatsächlich war dieses Argument aber lange Zeit valide. 2019 wurde bei der Produktion von Lithium-Ionen-Akkus mit etwa ca. 200 Gigawattstunden (GWh) etwa die Hälfte der weltweiten Lithium-Produktion verbraucht. Pro Jahr werden auf der Welt rund 70 Millionen Pkw produziert. Die Lithium-Produktion müsste verzehnfacht werden, um allein diesem Bedarf nachzukommen. Hinzu kommen aber noch Lkw, Züge, stationäre Speicher und andere Anwendungen. Alternative Akku-Konzepte waren notwendig und sie sind jetzt da.

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Engpässe gab es davor schon bei der Versorgung mit Kobalt, verbunden mit dessen teilweise menschenrechtswidriger Produktion. Auch wenn sich die Bedingungen im Bergbau verbessern sollen, bleibt der Rohstoff knapp. Kobalt wurde aber schon wegen der hohen Kosten zu 80 bis 90 Prozent in Kathodenmaterialien ersetzt, größtenteils durch Nickel.

Inzwischen ist allerdings absehbar, dass die dabei benutzten Nickelsulfaterze bei weiterer Verbrauchssteigerung knapp werden können. Lithium-Eisenphosphat-Akkus brauchen jedoch weder Nickel noch Kobalt. Die derzeit leistungsfähigsten Natrium-Ionen-Akkus kommen mit kleinen Anteilen von Nickel aus und benötigen sonst keine knappen Rohstoffe, auch dort gibt es nickelfreie Alternativen auf Basis von sehr häufigen Stoffen wie Eisen und Mangan.

Akkus sind auch für Lkw und Züge geeignet

Die größere Verfügbarkeit von Akkus zu niedrigen Preisen erlaubt es inzwischen, selbst Großfahrzeuge mit Akkus zu betreiben und kommerziell zu verkaufen. Tesla wird einen 40-Tonnen-Sattelschlepper, den Tesla Semi, mit Reichweiten von 500 bis 800 km auf den Markt bringen. Das große Modell soll einen knapp 1.000 kWh großen Lithium-Ionen-Akku haben. Wegen der vorgeschriebenen Ruhepausen dürfte die Reichweite kein Hindernis mehr darstellen. Aber schon die kleinere Variante des Serienfahrzeugs übertrifft mit einem drei Tonnen schweren Akku in Reichweite, Leistung und Last fast alle geplanten Lkw-Prototypen mit Brennstoffzellen und dürfte überdies deutlich billiger sein.

Während Brennstoffzellenzüge nur als Leuchtturmprojekte gebaut werden, bei denen der Staat die Mehrkosten für den Zug und den Bau der Wasserstofftankstellen übernimmt, bietet Bombardier einen Akku als Option in der normalen Serienproduktion des Talent-3-Zuges an.

Für eine Fahrt über 40 km auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken wird mit 120 kWh Stromverbrauch gerechnet. Der Akku kann anschließend über die normale Oberleitung in zehn Minuten wieder geladen werden. Mehr Reichweite kann entweder über größere Akkus erreicht werden - wie beim Tesla Semi - oder durch den kostengünstigen Aufbau kurzer Streckenabschnitte mit Oberleitungen zum Nachladen, wie es in Dänemark geplant ist. Brennstoffzellenzüge haben in Vergleichen durchweg die drei- bis vierfachen Kosten im Energieverbrauch und mehr Aufwand in der Tankinfrastruktur bei erhöhtem Wartungs- und Sicherheitsaufwand.

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 Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!Wasserstoff braucht teure Infrastruktur 
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6502 14. Jul 2020

Vermutlich mehr, als es dort Wasserstofftankstellen geben iwrd. Für die Ladestation...

Eheran 07. Jul 2020

Ob man ein Auto 1m rollt oder 5km fährt - es nutzt sich auch ab. Aber vielleicht...

Ach 07. Jul 2020

Noch eine Erkenntnis : Die Kunden des weiter vorne verlinkten Virtuellen...

NaruHina 06. Jul 2020

außer die super teuren von Allego Charging gibt es hier keine schnellader (41cent kwH...

Reggie 06. Jul 2020

Zitat aus dem Artikel "Denn das Argument der Rohstoffknappheit ist spätestens seit der...


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