Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Keine Einteilung in zwei Zonen geplant

"Eine Aufteilung in nur zwei Gebotszonen lehnen wir klar ab: Anders als ein netzscharfer Zuschnitt folgt sie keiner Engpassgrenze, sondern einer politischen Linie – sie würde das Land spalten, ohne die Kostenvorteile für alle zu heben", heißt es in dem Beschluss.

Stattdessen sei die genaue Zahl der Regionen oder ein langfristiger Übergang zu knotenscharfen Preisen (Nodal Pricing(öffnet im neuen Fenster)) so zu gestalten, "dass der Zuschnitt die Netze entlastet, die Systemsicherheit und Stabilität stärkt, unsere industriellen Kerne erhält, neue Produktionen ermöglicht und den Markt liquide hält". Beim Nodal Pricing herrscht theoretisch an jedem Einspeiseknoten ein anderer Preis, der sich nach dem Strompreis und nach den Kosten der Stromlieferung richtet.

Um solche Preismodelle zu ermöglichen, wollen die Grünen eine "Digitalisierungsoffensive für die Netze" starten. Diese solle Standards für digitale Anschlussverfahren, transparente Informationen und ein geordnetes Verfahren zur Priorisierung knapper Anschlusskapazitäten enthalten. Nach Darstellung der Grünen sollen stromintensive Betriebe vor Mehrkosten durch regionale Gebotszonen geschützt werden, "etwa über einen Industriestrompreis finanziert mit den Effizienzgewinnen der Reform".


Relevante Themen