Tempolimit, Begrenzung des Flugverkehrs, weniger Autos in Städten

Ein Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde wird ebenfalls vorgeschlagen. In Städten soll ein Großteil des Autoverkehrs durch öffentliche Verkehrsmittel sowie Rad- und Fußverkehr ersetzt werden. Das ist laut Energieagentur trotz des Umstiegs auf Elektromobilität sinnvoll, um den Gesamtenergieverbrauch zu senken.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter Data Center (m/w/d)
    prego services GmbH, Saarbrücken, Ludwigshafen
  2. IT-Mitarbeiter Application MES (m/w/d)
    Craemer GmbH, Herzebrock-Clarholz
Detailsuche

Völlig vermieden werden Treibhausgasemissionen in dem Szenario nicht. Um Restemissionen auszugleichen, sollen Negativemissionstechnologien entwickelt werden. Dafür stehen im wesentlichen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: die Nutzung von Biomasse in Kombination mit der Carbon-Capture-and-Storage-Technologie, also der unterirdischen Einlagerung von Kohlendioxid, oder Direct Air Capture, die direkte Filterung von Kohlendioxid aus der Luft.

Die IEA galt als Sprachrohr der fossilen Industrie

Die Internationale Energieagentur galt lange eher als Sprachrohr der traditionellen Energieindustrie. Der Chef der IEA, Fatih Birol, startete seine Karriere in der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). In den letzten Jahren wurde der IEA vor allem vorgeworfen, das Potenzial von Solarenergie massiv zu unterschätzen. Immer wieder veröffentlichte die IEA Prognosen, die im folgenden Jahr von der Realität überholt wurden.

Der jetzt veröffentlichte Bericht wird daher von vielen als Wendepunkt in der Politik der Energieagentur gesehen. Viele Klimaschützer loben den Bericht. "Wir sollten nie wieder einen IEA-Bericht sehen, in dem behauptet wird, dass Investitionen in neue Öl- und Gasversorgung notwendig sind", kommentiert etwa die Organisation Oil Change International.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)
Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
  2. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Kritik gibt es trotzdem vereinzelt. Der Energiewissenschaftler Mark Jacobson von der Universität Stanford bemängelt etwa, dass die Energieagentur weiter auf CCS und Atomkraft setze. Das führe nur zu mehr Kosten und Risiken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Energiewende: Das Ende von Kohle, Öl und Gas
  1.  
  2. 1
  3. 2


ElTentakel 25. Mai 2021

Ist eigentlich ganz einfach - wer die Co2 Bilanz nicht die gesamte Kette durch...

Bonarewitz 20. Mai 2021

Da nehmen wir das Helium 3 von der Schattenseite (die ist dann ja überall) des Mondes.

Jossele 20. Mai 2021

Bei der Atomkraft hat man gesehen, wieviel 1000e Menschen bei so einem Unfall sterben...

TrollNo1 19. Mai 2021

Dann gibts da aber noch ein anderes Problem. Mies gedämmt oder so. Wir haben auch 200...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /