Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

Adiabatische Druckluftspeicher sollen Energie von Solarzellen für die Nacht speichern. Sie sollen weniger kosten als Akkus und kleiner als Pumpspeicherkraftwerke sein. Die kanadische Firma Hydrostor(öffnet im neuen Fenster) hat Aufträge für mehrere Gigawattstunden Speicherkapazität in den USA und Australien und zieht damit auch Investoren wie Goldman Sachs an, das 250 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert(öffnet im neuen Fenster) . Die Kosten der komplexen Technik sollen dabei laut Unternehmensangaben dennoch niedriger als bei Batteriespeichern liegen. Aber die Kosten von Batteriespeichern sinken schnell und sie bieten überlegene Effizienz.
Hydrostor hat Verträge zum Bau von Netzspeichern in Größenordnungen von 1,6 bis 3,2 GWh in den USA und Australien. Der Speicherbedarf ist dort wegen des hohen Solarenergieanteils besonders groß. Nach Sonnenuntergang muss der Energiebedarf für den Rest des Tages aus Speichern oder anderen Kraftwerken gedeckt werden. Gleichzeitig müssen derzeit viele Zellen während der Mittagszeit wegen eines zu hohen Angebots vom Netz getrennt werden. Die Speicher sollen diesen Strom speichern und später teurer wieder abgeben.