Energielösung: Tesla plant Solarschindeln und Hausakkus mit Auto-Ladestation
Der Merger von Tesla und Solarcity ist formal noch nicht einmal abgesegnet, da bietet das Unternehmen schon eine integrierte Energielösung an. Dachschindeln, die als Photovoltaikmodule arbeiten, sollen einen Akku von Tesla aufladen, der dann die Elektroautos des Herstellers laden kann.
Tesla-Chef Elon Musk hat über Twitter mitgeteilt, dass das erste Produkt ein Photovoltaik-Dach wird, das mit einem integrierten Akku (Powerwall 2.0) ausgerüstet ist, der wiederum mit einem Tesla-Autoladegerät versehen ist.
Tesla wolle mit seinen neuen Produkten nicht mehr einfach nur Solarzellen auf bereits existierenden Dächern montieren, sondern die bisherigen Dächer beziehungsweise die Dachbedeckung ersetzen. Musk betonte, dass dies ein fundamentaler Teil einer differenzierten Produktstrategie sei. Schon im August teilte Musk mit, dass der Kunde ein schönes Dach und nicht etwa ein "Ding" auf dem Dach erhalten werde. Bei den Solarschindeln handelt es sich um sogenannte gebäudeintegrierte Photovoltaik(öffnet im neuen Fenster) (building integrated photovoltaik, BIPV). Die Module sollen in der künftigen Solarcity-Fabrik in Buffalo gebaut werden.
Solarschindeln sind keineswegs eine Erfindung von Tesla oder Solarcity, sondern wurden und werden schon jetzt von einer Reihe von Unternehmen hergestellt. Tesla bietet mit der Powerwall bereits verschiedene Akkus zur Montage an der Haus- oder Garagenwand an. Die in formschönen Wandgehäusen untergebrachten stationären Akkus sollen Hausbesitzern als Backup dienen, falls das Stromnetz zusammenbricht. Auch als Speicher für Solarstromerzeuger sind sie gedacht. Ein Ladesystem für Elektroautos fehlte ihnen bisher noch.
Tesla will seine integrierte Energielösung am 28. Oktober 2016 präsentieren.
- Anzeige Hier geht es zum Veska Balkonkraftwerk 1000/800W bei Netto Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.