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Energielabels: Aus A+++ wird nur noch A

Die verwirrenden Kennzeichnungen für den Energieverbrauch elektrischer Geräte werden geändert. Künftig soll eine Produktdatenbank für mehr Klarheit sorgen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Energielabel für Fernseher
Energielabel für Fernseher (Bild: Energielabel)

Verbraucher sollen besonders energiesparende Modelle einer Geräteklasse künftig einfacher erkennen können. Die EU will deshalb die Kennzeichnung von Waschmaschinen, Kühlschränken oder Fernsehern mit Labels wie A++ oder A+++ abschaffen und durch eine einfache Skala von A bis G ersetzen. Darauf haben sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt, wie die EU-Kommission und der EU-Rat am Dienstag mitteilten.

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Bis die ersten neuen Labels im Laden zu finden sind, dauert es wohl noch gut zwei Jahre. A steht dann für die besten Geräte am Markt, G hingegen für Modelle mit verhältnismäßig hohem Energieverbrauch. Schon früher galten diese Kategorien. Als jedoch noch sparsamere Geräte hinzukamen, wurde die bessere Energieeffizienz mit zusätzlichen Pluszeichen ausgezeichnet. Die Folge: Geräte der Kategorie A wirkten zwar sparsam, doch gab es weit bessere. Teilweise gab es in bestimmten Kategorien überhaupt keine Produkte mehr mit den Labels B bis G oder selbst nur A.

Künftig sollen die Kriterien nachjustiert werden, so dass A dauerhaft die beste Klasse bezeichnet. Aus der Mitteilung der EU-Kommission geht nicht hervor, ob ältere Geräte dann nachträglich herabgestuft und umetikettiert werden müssen.

Produktdatenbank wird aufgebaut

Die Bundesregierung begrüßte die Einigung. Es sei gut, "dass wir die verwirrende Kennzeichnung mit zu vielen Plusklassen abschaffen und wieder zu einer klaren und leicht verständlichen Skala A-G zurückkehren", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake. Damit sich Verbraucher und Marktüberwachungsbehörden leichter über die gelabelten Produkte informieren könnten, werde eine Produktdatenbank aufgebaut.

Die EU-Kommission verspricht sich von der besseren Kennzeichnung eine Energieersparnis im großen Maßstab. Umfragen zeigten, dass 85 Prozent der Europäer beim Kauf von Produkten auf die Energielabels achteten, hieß es.

Mehr Umsätze erwartet

"Die Vereinbarung ist eine gute Nachricht für die Verbraucher und die Unternehmen Europas, für unsere Energierechnung und für das Klima", sagte EU-Umwelt-Kommissar Miguel Arias Cañete. Mit dem besseren Energielabel und einer energiesparenden Konstruktion der Geräte könnten Haushalte fast 500 Euro im Jahr sparen.

Hersteller und Händler könnten zusätzlichen Umsatz von 65 Milliarden Euro jährlich erwarten. Und insgesamt könnte sich die Energieersparnis auf den jährlichen Verbrauch Italiens und des Baltikums summieren, rechnete der Kommissar vor.

Die Entscheidung muss noch formal sowohl von den Mitgliedsländern als auch vom EU-Parlament gebilligt werden. 15 Monate später soll sie nach Auskunft einer Sprecherin in Kraft treten. Ein Jahr darauf sollen die Labels dann auf Produkten in Läden zu finden sein.

Die EU-Kommission hatte die Rückkehr zur Skala von A bis G bereits im Juli 2015 vorgeschlagen. Das Label selbst gibt es seit 20 Jahren.



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Bouncy 24. Mär 2017

Das ist aber realitätsfern, so lächerlich das manchem sicher erscheint, würde der Kunde...

ptepic 24. Mär 2017

Wir haben einige neue Geräte gekauft. U.a. eine Waschmaschine. Ich habe extra auf ein A...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2017

Welche 27 Watt bei welchem Gerät genau? Gerade hast Du noch geschrieben, dass Du auch...

Bouncy 23. Mär 2017

Und Ende 2017 wartet man mit dem Kauf, weil ja 2018 das schon wieder veraltet ist, kauft...

win.ini 23. Mär 2017

Egal ob A oder A+++, die Energieersparnis gibt es nur im grünen Modus. Und der dauert...


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