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Energiekosten: Ende der Strompreisbremse legt Energieversorger lahm

Weil viele Haushalte den Stand des Stromzählers eingeben mussten, waren die Server der Energieversorger überlastet.
/ Werner Pluta
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Vattenfall-Website am 31. Dezember 2023 (Bild: Vattenfall/Screenshot: Golem.de)
Vattenfall-Website am 31. Dezember 2023 Bild: Vattenfall/Screenshot: Golem.de

Am heutigen 31. Dezember 2023 endet die Strompreisbremse. Für die Abrechnung benötigen die Energieversorger den aktuellen Zählerstand. Allerdings erwies sich die Übermittlung als schwierig.

Die Systeme der Stromzähler waren von dem Andrang zumindest zeitweise überlastet, wie Nutzer in sozialen Medien mitteilten. So erschien etwa auf der Seite des schwedischen Energieversorgers Vattenfall eine Nachricht(öffnet im neuen Fenster) , der Online-Service sei "aufgrund von Optimierungsarbeiten [...] derzeit nicht verfügbar" . Auf einer anderen Vorschaltseite war zu lesen, es könne sein, dass "aufgrund erhöhten Anfrageaufkommens [...] unser Online-Service teilweise nicht verfügbar ist."

Auch Kunden anderer Energiedienstleister meldeten Probleme bei der Eingabe der Zählerstände. Darunter waren beispielsweise E.on(öffnet im neuen Fenster) oder Tibber(öffnet im neuen Fenster) .

Viele Haushalte in Deutschland haben im auslaufenden Jahr Geld nach dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG) erhalten. Um die Höhe der Entlastungsbeträge zu ermitteln, bekamen sie eine Aufforderung, am 31.12.2023 den Stromzähler abzulesen und den Zählerstand zu übermitteln. Andernfalls müsse der Verbrauch geschätzt werden.


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